Der Landkreis Forchheim baut gemeinsam mit der Gemeinde Heroldsbach die Ortsdurchfahrt Heroldsbach im Zuge der Kreisstraße FO 13 aus. Unterstützung für das Vorhaben kommt nun vom Freistaat Bayern: Für...
Der Landkreis Forchheim baut gemeinsam mit der Gemeinde Heroldsbach die Ortsdurchfahrt Heroldsbach im Zuge der Kreisstraße FO 13 aus. Unterstützung für das Vorhaben kommt nun vom Freistaat Bayern: Für die Ausbauarbeiten hat Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) eine Förderung von knapp über zwei Millionen Euro zugesagt.
Die Bauarbeiten haben bereits im Oktober begonnen. Die Ortsdurchfahrt Heroldsbach im Zuge der Kreisstraße FO 13 besitzt eine hohe Bedeutung für den Verkehr als innerörtliche Hauptverkehrsstraße und als Zubringer zum überörtlichen Straßennetz. Auf einer Länge von 1,5 Kilometern passen nun Landkreis und Gemeinde die Straße an die Anforderungen des gestiegenen Verkehrs an und investieren dafür insgesamt über 3,8 Millionen Euro.
Mit der nun zugesagten Förderung in Höhe von mehr als zwei Millionen Euro aus Mitteln des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes trägt der Freistaat nun mehr als die Hälfte dieser Kosten. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Sommer 2023 abgeschlossen werden.
In den letzten fünf Jahren hat laut Pressemitteilung des Verkehrsministeriums der Freistaat Bayern den Landkreis Forchheim und seine Gemeinden mit Zuwendungen in Höhe von rund 8,4 Millionen Euro bei Straßen- und Brückenbau unterstützt. Insgesamt erhalten Landkreise, Städte und Gemeinden in Bayern vom Freistaat jährlich rund 250 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung ihrer Straßennetze. Dazu gehören neben der Verstärkung von Fahrbahnen und Brücken beispielsweise auch der Radwegebau, der verkehrssichere Umbau von Kreuzungen oder der Bau von Busspuren.
"Es werden 2 010 000 Euro als Festbetragsförderung bereitgestellt", informiert der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete Michael Hofmann. Von den veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 3 820 000 Euro seien voraussichtlich 3 340 000 zuwendungsfähig. Dies habe seine Nachfrage bei der Bayerischen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer ergeben. red