Die Handballer des TV Königsberg haben seit einigen Wochen mit Marcus Müller einen neuen Trainer, stehen aber noch vor einer etwas ungewissen Zukunft, da aufgrund der Coronasituation noch nicht geklärt ist, wann die neue Saison beginnen kann. Geklärt ist dagegen, dass die Erste Mannschaft in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen wird, die mit zwölf Mannschaften besetzt ist. Ebenfalls für den Spielbetrieb wurden eine Zweite Mannschaft und eine A-Jugend gemeldet, für die Stefan Rausch noch einen Co-Trainer sucht.

Als Ziel für die Erste Mannschaft gab Trainer Marcus Müller bei der Jahresversammlung der TV-Handballabteilung im Königsberger Sportheim einen Platz in der oberen Tabellenregion vor, was auch, so sein Eindruck vom Willen und der Leistungsstärke der jungen Truppe, möglich sei. "Natürlich müssen dazu auch die Motivation und die Trainingsbeteiligung passen", sagte Marcus Müller.

Bevor die Neuwahl unter der Leitung des Vorsitzenden des Hauptvereins, Johannes Burkard, über die Bühne gehen konnte, wurde mit Franz Stöcker das "Rückgrat" der Handballabteilung verabschiedet. Seit 1974 fungiert er als Spieler, Betreuer, Trainer, Abteilungsleiter und "Mann für alle Fälle". Seinen Posten des stellvertretenden Abteilungsleiters gab er bei der Wahl an seinen Nachfolger Stefan Böttcher mit der Zusage ab, auch in Zukunft "ein Handballer zu bleiben". Gedankt wurde in Abwesenheit auch Simon Schweßinger für seine erfolgreiche Tätigkeit als Trainer der Ersten Mannschaft, die er aus beruflichen Gründen nicht mehr weiterführen konnte.

Bei den weiteren Vorstandsposten gab es keine Veränderungen. Abteilungsleiter bleibt Mirko Wagenhäuser und Kassier Alexander Sinner. Er bedauerte, dass wegen der Coronakrise Veranstaltungen und damit auch Einnahmen beim TV Königsberg ausgefallen sind. sn