Auch in Thurnau wurde am Samstag die neue Drehleiter offiziell übergeben. Die ökumenische Segnung des modernen Einsatzfahrzeugs nahmen Dekanin Martina Beck und Pastoralreferentin Bärbel Janzing vor.

Bürgermeister Martin Bernreuther verwies darauf, dass die Zahl und Qualität der Einsätze in den vergangenen Jahren stark zugenommen habe. Die Anforderungen an die Feuerwehr Thurnau würden - auch durch die Nähe zur A 70 - ständig weiter nach oben geschraubt. Das neue Gerät sei bereits vier Mal zum Einsatz gekommen.

Wertvolle Minuten verstrichen

Die Zeiten, als bis zum Eintreffen der Kulmbacher Drehleiter wertvolle Minuten vergingen, sei nun im südlichen Landkreis vorbei. Bernreuther dankte dem Freistaat und dem Landkreis für die hohen Förderungen. Er erinnerte an die anfangs schwierigen Finanzierungsgespräche und lobte Landrat Klaus Peter Söllner für seine Fähigkeit, "aus einer wirklich stimmungsmäßig katastrophalen Situation alle so abzuholen, dass am Ende ein einstimmiger Beschluss herauskommt". Ohne eine schlagkräftige Mannschaft brächten die besten Gerätschaften nichts, und hier sei der Markt Thurnau bestens aufgestellt.

"Wir haben uns mit den Führungskräften mit Kreisbrandrat Stefan Härtlein an der Spitze darauf festgelegt, dass es wie in Stadtsteinach ein überörtliches Projekt ist, darüber gibt es überhaupt keinen Zweifel", betonte Landrat Klaus Peter Söllner. Thurnau sei ein dynamischer Markt. Mit dem Schloss, dem Seniorenheim und den neuen Unternehmen bilde die Gemeinde einen Schwerpunkt in der Einsatzstrategie der Feuerwehren.

In ihren Grußworten unterstrichen Kreisbrandrat Stefan Härtlein, Kommandant Jörg Schneider und Lantagsabgeordneter Martin Schöffel die Notwendigkeit der Anschaffung. Das Geld sei gut angelegt. Rei.