Katharina Müller-Sanke

Für die Einrichtung einer Tagespflege-Station in Kasendorf macht sich Günter Pfändner, Vorsitzender des Diakonie-Vereins Kasendorf-Wonsees, stark. Dabei sollen alte Menschen, die ansonsten allein zu Hause wären, an ausgewählten Tagen in einer Einrichtung betreut werden können.
Pfändner plädierte bei der Hauptversammlung des Vereins für die Einrichtung einer Tagespflegestation im Erdgeschoss der Diakoniestation. Dabei werden die Senioren professionell betreut, gepflegt und medizinisch behandelt - eben alles, was nötig ist.
"Die Angehörigen können guten Gewissens auf die Arbeit gehen und wissen ihre Lieben gut betreut", so Günter Pfändner. Der Bedarf sei in jedem Fall da, so Stationsleiterin Sabine Herold. Zur Finanzierung bedürfe es aber der Unterstützung der Kommunen.
Der Diakonieverein Kasendorf-Wonsees ist mit seiner finanziellen Situation zufrieden. Nach vielen Jahren, in denen das Geld sehr knapp war, hätten Politik und Verbände die richtigen Weichen gestellt, lobte Pfändner Der Verein schließe das Jahr mit einem Plus von knapp 66 000 Euro ab. Dafür verantwortlich seien nicht zuletzt auch die Diakonieschwestern, an der Spitze Sabine Herold.
Bei der Versammlung waren auch zwei Vertreter der Malteser zugegen. Sie stellten das System Hausnotruf vor.