Nun gibt es auch in Burgpreppach eine E-Ladesäule. Diese steht an der Hauptstraße Nummer 16, südwestlich des Schlosses Burgpreppach, am Platz des Kriegerdenkmals für Gefallene und Vermisste des Deutsch-Französischen Krieges aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Der Bürgermeister der Marktgemeinde Burgpreppach, Hermann Niediek (CSU), zeigte sich darüber sehr erfreut. "Für mich ist es zufriedenstellend, dass wir in unserer Gemeinde nun auch eine E-Ladesäule haben und uns somit am Netzaufbau für ein flächendeckendes Ladesäulennetz auf Gemeinde- und Landkreisebenen beteiligen", sagte Niediek. Das sei eine Investition in die Zukunft. Neben ihm sei der Manager der Gemeinde-Allianz Hofheimer Land, Philipp Lurz, Initiator für diese Ladesäule gewesen.

Er erläuterte, dass an der E-Säule zwei Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden können, weil sich an der linken und rechten Seite der Säule je ein Anschlussstecker mit einer Ladeleistung von je 22 Kilowattstunden befindet. Niediek wies darauf hin, dass in Burgpreppach bereits mehrere Elektrofahrzeuge vorhanden wären, die nun die "Energiequelle" der Ladesäule nutzen könnten.

Energieversorger aus Nürnberg

Betrieben wird die Ladesäule von der Firma N-ERGIE Aktiengesellschaft Nürnberg als regionaler Energieversorger. Deren Vertreter Michael Lingg übergab die Säule an die Marktgemeinde Burgpreppach. Es solle eine Ladeinfrastruktur auf- und ausgebaut werden, um etwas für den Klimaschutz zu tun und die Elektromobilität weiter voran zu bringen, so Lingg.

Mittlerweile sind mehr als 500 Ladesäulen mit einem einheitlichen Zahlungssystem ausgestattet. Auch können bereits Ladesäulen über die App "Ladeverbund" frei geschaltet werden, die kostenlos heruntergeladen werden kann.

Günstige Konditionen

Wie Bürgermeister Niediek am Freitag vor Ort erklärte, gelten günstige Konditionen. So kann bei einmaliger Registrierung zum ermäßigten Tarif von 32 Cent pro Kilowattstunde ein E-Fahrzeug geladen werden. Weitere Informationen können unter www.ladeverbundplus.de eingesehen werden.

"Die Ladestation kostet circa 15 000 Euro zuzüglich Netzanschluss, wird aber mit 8000 Euro bezuschusst", sagte der Bürgermeister und erläuterte, dass der Vertrag mit N-ERGIE auf die Dauer von sechs Jahren abgeschlossen wurde. Bezahlt werden kann mit einer Karte vom Versorger ohne Bargeld oder alternativ mittels eines QR-Codes. Die weiße Kennzeichnung auf dem Platz sieht vor der Ladesäule zwei Stellflächen ausschließlich für Fahrzeuge vor, deren Besitzer dort "Strom aus der Steckdose" tanken wollen.