Startschuss fällt am 28. Juli

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Freistoßspezialist Andreas Böhnlein (oranges Trikot mit der Nummer 10) schoss den ASV Kleinettau in der vergangenen Saison mit seinen 37 Treffern zur Meisterschaft in der Kreisliga 2. Zwei seiner Tore erzielte er hier am letzten Spieltag in Weißenbrunn, an dem die Kleintettauer den Aufstieg perfekt machten. Der TSV Weißenbrunn eröffnet die kommende Kreisliga-Saison beim Aufsteiger VfR Johannisthal. Foto: Heinrich Weiß
Freistoßspezialist Andreas Böhnlein (oranges Trikot mit der Nummer 10) schoss den ASV Kleinettau in der vergangenen Saison mit seinen 37 Treffern zur Meisterschaft in der Kreisliga 2. Zwei seiner Tore erzielte er hier am letzten Spieltag in Weißenbrunn, an dem die Kleintettauer den Aufstieg perfekt machten. Der TSV Weißenbrunn eröffnet die kommende Kreisliga-Saison beim Aufsteiger VfR Johannisthal.  Foto: Heinrich Weiß

Zur neuen Saison gibt es einige Neuerungen: Der jüngere A-Jugend-Jahrgang kann nach Vollendung des 18. Lebensjahres nun bei den Senioren mitwirken. Im Pokal darf nun fünfmal gewechselt werden.

Die Zahl 88 wurde von Neonazis als getarnter Hitlergruß verwendet. Deshalb wurde bei der Kreisliga-Tagung jetzt bekannt gegeben, dass diese Nummer nicht mehr vergeben werden darf. Zuletzt seien vermehrt Fußballer aufgefallen, die diese Nummer auf ihrem Rücken tragen. Das rief gelegentlich Kopfschütteln hervor, da es ja genug andere Nummern gibt, die ausgewählt werden könnten.
Oft hat die Wahl der Rückennummer aber auch nichts mit Neonazis zu tun. Für einige Fußballer ist die "88" eine Glückszahl, oder eine besondere Zahl , weil sie 1988 geboren wurden, weil ihre Großeltern 88 Jahre alt sind oder weil sie am 8. 8. Geburtstag haben. Trotzdem: Ab sofort darf diese Rückennummer nicht mehr verwendet werden.
Im Sportheim des Gastgebers FC Lichtenfels fand die diesjährige Sommerarbeitstagung der beiden Kreisligen für die kommende Spielzeit 2018/19 im Spielkreis Coburg/Kronach/Lichtenfels statt.
Bis auf einen Vertreter des SV Bosporus Coburg waren alle betreffenden Vereine anwesend. Kreisschiedsrichterobmann Ulrich Pochmann berichtete, dass es insgesamt keine großen Vorkommnisse gab, über welche berichtet werden musste.
Allerdings wurden einige neue Beschlüsse in der Satzung festgehalten: Der jüngere A-Jugendjahrgang kann nach Vollendung des 18. Lebensjahres nun bei den Senioren mitwirken und in den Pokalspielen darf statt dreimal nun fünfmal gewechselt werden. Zudem wurde noch darauf hingewiesen, dass die Schiedsrichtervergütung ab dieser Saison entsprechend erhöht wird.


Weniger Vergehen als im Vorjahr

Siegfried Baier, Vorsitzender des Kreissportgerichts, berichtete, dass in der abgelaufenen Spielzeit etwas weniger Vergehen als in der vorherigen Saison bearbeitet werden mussten. In der Kreisliga 1 wurden insgesamt 33 rote Karten verteilt, wohingegen in der Kreisliga 2 26 rote Karten verteilt wurden.
Die Strafen generell, vor allem für Fehlverhalten der Zuschauer, sind gestiegen und werden in Zukunft entsprechend bestraft. Eine weitere Änderung, welche für Vereine mit mindestens zwei Mannschaften vor allem wichtig sein wird, ist, dass sich die Sperrfrist für mehr als drei eingesetzte
Spieler in beiden Mannschaften von zehn auf 15 Tage erhöht.
Kreisspielleiter Egon Grünbeck gab bekannt, dass die Auf- und Abstiegsregelung in der kommenden Spielzeit analog zur vorherigen Spielzeit gehandhabt wird. Er gab dazu einen Rückblick auf die Saison 2017/2018. Die jeweils fairsten Mannschaften aus den beiden Kreisligen waren in der Kreisliga 1 der SV Coburg-Ketschendorf und in der Kreisliga 2 die DJK-SV Neufang zusammen mit dem TSV Steinberg. Negativ aufgefallen in den beiden Ligen sind hierbei in der Kreisliga 1 TBVfL Neustadt Wildenheid und in der Kreisliga 2 die SG Roth-Main.
Grünbeck vermerkte, dass die Relegation im Spielkreis von knapp 9 000 Personen besucht wurde, wodurch allein durch den Sozialeuro Einnahmen generiert wurden. Die Eintrittspreise für die beiden Kreisligen werden, wie im Vorjahr, weiterhin mit vier Euro für Erwachsene und 2,40 Euro ermäßigt vorgeschlagen.


Weniger Vereine aus Kronach

Funktionäre der Vereine können bis Mittwoch, 11. Juli, über SpielPlus die Spielverlegungen kostenfrei vornehmen. Weiterhin machte man darauf aufmerksam, dass es bei der Ligeneinteilung auf Grund der immer größer werdenden Verschiebung in Richtung Lichtenfels-Coburg, keine offiziellen Landkreisgrenzen mehr geben kann, da der Altkreis Kronach leider immer weniger Mannschaften stellen kann und somit offizielle Kriterien zur Ligeneinteilung herangezogen werden.