Herzrhythmusstörungen können jeden treffen. Allerdings hätten viele Menschen im Ernstfall bei der Ersten Hilfe große Scheu zu helfen, berichten Rettungssanitäter. So wurde nun auf Initiative der Feuerwehr Eckersbach durch eine Spende der Sparkasse Bamberg sowie Zugaben der Feuerwehr Eckersbach und der Kirchenverwaltung Eckersbach ein "Defi" angeschafft. Dieser ist am Feuerwehrhaus angebracht und steht somit für die Dorfgemeinschaft zur Verfügung.

Um diesen im Ernstfall sicher bedienen zu können, fand für alle interessierten Eckersbacher eine Einweisung mit Training für das Gerät statt. Dabei wurden durch einen Spezialisten von der Firma Medbuy Fragen wie "Wann darf ich einen Defibrillator anwenden?" oder "Kann man damit was falsch machen?" beantwortet. "Man kann damit nichts falsch machen", so der Fachmann. Das Gerät sei selbsterklärend zu bedienen, durch Sprachanweisungen werde man durch alle Reanimationsschritte geleitet. Somit könnten im Ernstfall alle nötigen Schritte problemlos und fehlerfrei vollzogen werden. Selbst ob eine Schockabgabe überhaupt notwendig sei, entscheide das Gerät anhand der Auswertung der Herz-Rhythmusanalyse. Erst nach der Anweisung, den Schock auszuführen, kann dieser an den Patienten abgegeben werden. Evi Seeger