In einer gemeinsamen Aktion wurden die Erstklässler an den Grundschulen des Landkreises Kulmbach von der AOK und der Kreisverkehrswacht Bayreuth-Kulmbach zur besseren Sichtbarkeit auf dem Schulweg mit Warnwesten und Reflektoren ausgestattet. Stellvertretend geschah dies an der Grundschule Himmelkron-Lanzendorf sowie an der Pestalozzischule in Kulmbach.

Wie die beiden Vertreter der AOK Bayern von der Direktion Bayreuth-Kulmbach in Himmelkron und Kulmbach zu verstehen gaben, ist die Zahl der Schulwegunfälle im Pandemiejahr 2020 deutlich gesunken. Laut bayerischer Verkehrsunfallstatistik gingen sie vor allem wegen des Homeschoolings um ein gutes Drittel (36,7 Prozent) zurück. Damit der Schulweg sicher bleibt und noch sicherer wird, brauchen die Erstklässler in den ersten Schulwochen Unterstützung, um sich an den Straßenverkehr zu gewöhnen.

Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Kreisverkehrswacht Bayreuth-Kulmbach, Jürgen Schmidt und Peter Schütz, stellten fest, dass die Abc-Schützen häufig mit einem neuen Schulweg zurechtkommen müssen, der gerade bei Dunkelheit und in der Dämmerung besondere Gefahren birgt. Mit einer Warnweste und Reflektoren lässt sich die Sichtbarkeit erhöhen und so das Unfallrisiko im Vergleich zu dunkler Kleidung halbieren.

Es ist eine bewährte Zusammenarbeit zwischen AOK und der Kreisverkehrswacht. Gemeinsam haben sie sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit im Straßenverkehr für Schulkinder zu erhöhen. Die Kinder sollen so angezogen sein, dass sie auch bei schlechtem Wetter gut von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden können. Warnwesten tragen wesentlich dazu bei, die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu vermeiden. An fast 1900 Grund- und Förderschulen in Bayern werden an über 100 000 Abc-Schützen Sicherheitsüberwürfe verteilt. Auch die Schulamtsdirektoren Kerstin Zapf und Michael Hack sind von dem Projekt "Sicherheit durch Sichtbarkeit" überzeugt. Rei.