Etwa 2500 Stunden waren die Mitglieder der BRK-Bereitschaft Untermerzbach im zurückliegenden Jahr im Einsatz. Bei ihrer Jahresversammlung am Freitagabend im Feuerwehrgerätehaus Untermerzbach wurden langjährige Mitglieder geehrt und es wurde Bilanz gezogen.

Bereitschaftsleiterin Anita Köhler berichtete von einem arbeitsreichen Jahr mit zehn Bereitschaftsabenden, vier Blutspendeterminen, drei Altkleidersammlungen und zwei Haussammlungen. Beteiligt war die Bereitschaft auch bei einer nächtlichen Katastrophenschutzübung am Bahnübergang Hetschingsmühle, zwischen Ebern und Lind. Zweimal wurden die Untermerzbacher alarmiert, einmal bei einem Brandeinsatz in Knetzgau und einmal bei einem Einsatz in Haßfurt, wo man dann aber nicht mehr eingreifen musste. Auch die Geselligkeit sei nicht zu kurz gekommen und Fortbildungen wurden von Mitgliedern besucht. Sechs Kurse in Erster Hilfe habe Bereitschaftsmitglied Peter Kachelmaier durchgeführt. "Unsere Bereitschaft zählt 22 Mitglieder", sagte Köhler und kündigte an, dass im Jahr 2020 bereits vier Blutspendetermine feststehen. "Bleibt weiter bei der Stange", forderte die Bereitschaftsleiterin ihre Mitstreiter auf und deutete zugleich eine Veränderung an der Spitze bei der kommenden Wahl an: "Ich werde vermutlich nicht mehr als Bereitschaftsleiterin zur Verfügung stehen", sagte Anita Köhler. Ihr Lob galt allen, die sich für die Bereitschaft einbringen.

Die Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder nahm Anita Köhler zusammen mit stellvertretendem Kreisbereitschaftsleiter Dieter Kirstner vor. Dieser würdige allgemein den Einsatz der BRK-Bereitschaft Untermerzbach und im Besonderen das langjährige Engagement der zu Ehrenden.

Helmut Angermüller aus Untermerzbach wurde für 55-jährige ehrenamtliche Tätigkeit geehrt. Wolfgang Streng aus Ebern und Winfried Köhler aus Obermerzbach für 50-jährige Tätigkeit. Seit 30 Jahren dabei sind Ralf Hülbig und Thomas Schaad aus Kraisdorf.