"Na klar, da machen wir mit", war die spontane Reaktion von Schülersprecherin Anna Ament und ihren beiden Stellvertretern Fritz Nebatz und Daniel Swetlitschni, als sie von der Aktion der Johanniter erfahren haben. Wie selbstverständlich machte sich die SMV an die Organisation der Aktion für das Kaspar-Zeuß-Gymnasium.

Jedes Jahr sammeln die Johanniter in ihrer Weihnachtstrucker-Aktion Pakete ein und bringen Sie zu bedürftigen Menschen im Ausland. In vielen Regionen Südosteuropas leben Menschen in Armut, viele Familien vor allem in ländlichen Regionen kommen gerade so über die Runden - und das KZG hilft!

Fleißig wurden von der gesamten Schulfamilie über 60 Pakete gepackt, die vergangene Woche an der Schule abgeholt wurden.

Packen nach Vorschrift

Teilweise haben Klassen zusammen ein oder zwei Pakete gepackt, manchmal haben sich zwei oder drei Schüler zusammengetan und die Inhalte besorgt, und auch Lehrkräfte haben Hilfspakete abgegeben.

"Es ist genau vorgeschrieben, was in ein Paket kommen soll", erklärt SMV-Betreuerin Bianca Schönl, "da geht es um Zollfragen an den Grenzen und um die Vergleichbarkeit der Pakete auch bei der Ausgabe. Es soll ja keine Enttäuschung vor Ort bei der Verteilung geben. Deshalb gab es für unsere Schule auch eine Liste mit den benötigten Dingen."

Menge verdoppelt

Unter anderem gehörten in die Kartons Mehl, Zucker, Reis und Nudeln, aber auch Zahnpasta, Schokolade oder ein kleines Geschenk für Kinder. Über 60 große Kartons sind am KZG zusammengekommen und damit mehr als doppelt so viele wie in den vergangenen Jahren. "Auch wenn in diesem Jahr unser traditioneller Weihnachtsbasar leider nicht stattfinden konnte, zeigen wir so, dass wir an andere denken. Mit dieser Aktion wird unseren Schülern bewusst, dass viele Dinge, die sie als selbstverständlich hinnehmen, anderen im Alltag fehlen. Genau da ist es wichtig, dass wir uns für andere einsetzen", lobt die Schulleiterin Renate Leive das Engagement ihrer Schule.

Das Kaspar-Zeuß-Gymnasium freut sich, mit seiner Spende die Johanniter unterstützen zu können und gerade in der aktuellen Zeit auch anderen zu helfen.