von unserer Mitarbeiterin Evi Seeger

Mühlhausen — "An einem oder an zwei Tagen, in diesem oder im nächsten Jahr?" Bürgermeister Klaus Faatz (CSU) zeigte sich in der jüngsten Sitzung des Mühlhausener Gemeinderats "gespannt auf die Vorschläge", die seine Ratsmitglieder für die Einweihung des Rundwegs der erneuerbaren Energien hatten.
Auch wenn die Ideen nicht gerade sprudelten - ein Anfang wurde gemacht. An einem Tag - da war man sich einig - sollte Einweihung gefeiert werden. Im kommenden Oktober bereits, was bedeutet, dass so viel Zeit für die Vorbereitung nicht mehr bleibt. Ein genauer Tag wurde noch nicht festgelegt. Terminvereinbarungen müssten mit zwei wichtigen Partnern getroffen werden, so Faatz: mit der LAG Aischgrund als Zuschussgeber und der Sparkasse als Sponsor.

Arbeitskreis plant die Details

Das alles soll nun in der kleinen Runde eines Arbeitskreises diskutiert und entschieden werden. Als Erste stellten sich dafür die beiden Damen im Gremium, Sylvia Müller und Claudia Greim (beide CSU), zur Verfügung. Überlegen muss sich der Arbeitskreis unter anderem, wie er die interessierten Besucher durch den etwa fünf Kilometer langen Rundweg bringt. Zu Fuß würde das bedeuten, dass etwa drei Stunden Zeit mitgebracht werden müssten. Etwa eineinhalb Stunden für den Weg und noch einmal so lange, um jede der insgesamt zwölf Anlaufstationen zu besichtigen. Denn die "Energiegemeinde Mühlhausen" hat einiges vorzuweisen. Entlang des Wegs finden sich Wasserkraft- und Biogasanlagen, ein Biomasseheizwerk und eine Hackschnitzelanlage, Windräder, eine E-Bike-Tankstelle und sogar eine Ölmühle.