Rund 60 Interessierte machten sich vor kurzem auf den Weg, um einen Teil der Grenzen des Oberthulbaer Gemeindeteils Frankenbrunn zu erkunden. Bei schönem herbstlichen Wetter trafen sich die ersten 40 Wanderer am Frankenbrunner Feuerwehrhaus und liefen zunächst in Richtung Jagdhütte, wo sich neben Jagdpächter Edwin Meder noch weitere 20 Personen einfanden. Ab hier ging es dann zur Wendeplatte der Waldgemarkung "Eulenschlag" , von wo aus der Grenzgang offiziell startete.


Spende des Jagdpächters

Dort begrüßte der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Frankenbrunn, Holger Fröhlich, alle "Frankebrünner" mit Gästen sowie Bürgermeister Gotthard Schlereth, Revierleiter Christoph Uffelmann mit Rauhaardackel "Lotte" und Jagdpächter Edwin Meder. Sein Dank galt vor allem den Feldgeschworenen mit Obmann Werner Reuß, Thomas Fella und Wilmar Döll für das Säubern der Grenzsteine. Fröhlich gratulierte Jagdpächter Edwin Meder zu seinem 77. Geburtstag und dankte für die Spende in Höhe von 300 Euro.
Bevor es losging, gab es zur Stärkung eine Getränkerunde von Horst Vonroths "rotem Flitzer", der mit Werner Reuß und Thomas Fella die Grenzgänger mit Speisen und Getränken versorgte.
Waldhüter Wilmar Döll führte die Gruppe an und erläuterte den Verlauf der Grenze von Staats-, Gemeinde- und Privatwald. Nach gut drei Kilometern gab es an der Gemarkungsgrenze "Eiserne Hand" wieder eine kurze Getränkepause. Danach wanderte die Gruppe weiter zur Gemarkung "Oberer Roßgrund" mit einem längeren Aufenthalt und bei heißen Würstchen. Nächste Station war die Gemarkungsgrenze "Lange Eller" Richtung Thulba, wo Bürgermeister Gotthard Schlereth traditionell auf einem Feldstein "gestaucht" wurde.
Zum Abschluss des ersten Teilstückes des Grenzganges trafen sich die Teilnehmer zum gemütlichen Beisammensein mit deftigen Rippchen und Kraut im Frankenbrunner Feuerwehrhaus. Der Vorstand der Jagdgenossen dankte allen Teilnehmern und Helfern für das gute Gelingen. Der zweite Teil des Grenzganges rund um Frankenbrunn ist für den 21. April 2018 geplant.