Der Geh- und Radweg zwischen der Bahnunterführung bei der Callenberger Straße bis zur Gaudlitzkreuzung erhält erstmal keine Beleuchtung. Der Bau -und Umweltsenat sprach sich am Mittwoch dafür aus, das Thema nochmals im Arbeitskreis Rad diskutieren zu lassen. Ein Einwohner Coburgs hatte sich für Laternen an dem Wegstück ausgesprochen und die Forderung in den Arbeitskreis Rad gegeben. Rund 65 000 Euro hat der Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb (CEB) dort für Laternen ermittelt bei Betriebskosten von 600 Euro im Jahr. Nach den Worten von Gerhard Knoch vom CEB besteht für Laternen dort keine rechtliche Verpflichtung. Er warnte vor nachfolgenden Wünschen, andere Rad- und Fußwege im Außenbereich mit einem immensen finanziellen Aufwand zu beleuchten.

Hier sei ein grundsätzlicher Beschluss nötig, so Bürgermeisterin Birgit Weber (CSU) und Petra Schneider. "Wir brauchen hier eine Gleichbehandlung", so die SPD-Stadträtin. Schließlich seien die Wege nach Lützelbuch oder Neershof, zum Goldbergsee oder nach Scheuerfeld auch nicht mit Laternen versehen. Selbstverständlich könne der Senat Einzelentscheidungen treffen, wandte Wolfgang Weiß (Grüne) ein. Gegen eine Stimme folgte der Bausenat dem Antrag von Petra Schneider, das Thema abzusetzen und in den Arbeitskreis Rad zurückzugeben. ct