Offenbar die Nerven verloren hat ein bislang unbekannter Radfahrer am Mittwochnachmittag beim Streit mit einem Fußgänger. Auf dem Radweg entlang der Flutmulde zog er ein Klappmesser und flüchtete anschließend unerkannt in Richtung Ängerlein.

Gegen 16.35 Uhr war ein 34-jähriger Kulmbacher mit seiner Familie samt Kinderwagen und Hunden auf dem Radweg neben der Flutmulde unterwegs. Plötzlich passierte ein Radler auf einem schwarzen E-Bike die Spaziergänger, ohne vorher durch Klingeln oder ähnliches auf sich aufmerksam zu machen. Der 34-Jährige erschrak und sprach den Radler auf sein Verhalten an. Dieser reagierte sofort empört, legte eine Vollbremsung hin, wandte sich dem Mann zu und zückte ein Klappmesser, mit dem er der Familie drohte.

Während der Aggressor die räumliche Distanz zu den Fußgängern immer mehr verringerte, erkannte er offenbar eine weitere Gruppe Radfahrer in einiger Entfernung, woraufhin er von der erschrockenen Familie abließ und hurtig in die Pedale trat. Er flüchtete unerkannt über die Brücke in Richtung Pörbitscher Platz.

Der Unbekannte war etwa 30 bis 35 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Er hatte dunkelblonde, kurze Haare und einen Vollbart. Bekleidet war er mit einer langen schwarzen Cargohose, schwarzen Schuhen und ein schwarzes Oberteil mit dem weißen Rückenaufdruck "70", zudem trug er einen dunklen Fahrradhelm und eine Sonnenbrille. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 09221/6090 mit der Polizeiinspektion Kulmbach in Verbindung zu setzen. pol