Supermodel Heidi Klum und Tochter Leni sprechen über ihre enge Beziehung und das Leben unter öffentlicher Beobachtung. Beide berichten, wie sich das Verhältnis durch Lenis Erwachsenwerden verändert hat.
Heidi Klum pflegt eine enge Verbindung zu ihren Kindern – zumindest telefonisch. "Mommy und ich telefonieren mehrmals täglich", enthüllt Tochter Leni (21) der "Bild". "Wir sind sehr verbunden. Auch wenn die Kinder mittlerweile ausgezogen sind", sagt Mutter Heidi. "Es fällt mir schwer, die Kinder ziehen zu lassen."
Ist das Supermodel und die vierfache Mutter etwa eine "Helikopter"-Mutter? "Oh, ja", sagt die 21-jährige Leni und fügt hinzu: "Manchmal. Aber jetzt, wo wir älter sind, kaum noch." "Als meine Kinder noch minderjährig waren, war ich äußerst streng", erläutert Heidi Klum im Interview. "Ich wollte stets wissen, wo sie sich befinden und mit wem. Natürlich auch aus Sorge, es könnte ihnen etwas zustoßen. Sie standen ja von klein auf im Rampenlicht der Öffentlichkeit", sagt die 52-Jährige.
Leni: War ein herausfordernder Teenager
Leni gibt zu: "Ich war ein herausfordernder Teenager." Seit sie denken kann, wollte sie Model werden. "Wie Mom. Aber ich durfte nicht." Mit 14 wurde sie dann angesprochen, erzählt sie. "Aber erst mit sechzehn hat es Mom mir erlaubt."
Der strenge Erziehungsstil scheint der Mutter-Tochter-Beziehung nicht geschadet zu haben. "Wir haben die coolste Mom", sagt Leni weiter. "Sie ist 52, sieht aus wie 36 und kann jedes Outfit tragen. Wir sind es von klein auf gewohnt, dass Mom selbstbewusst mit ihrem Körper umgeht."
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