Auch die Arbeit des Diakonischen Werks in Lohr, zu dem auch evangelische Gemeinden im Landkreis Bad Kissingen gehören, war von Corona geprägt. Das wurde in der Mitgliederversammlung deutlich.

Dekan Till Roth ging auf die Problematik von Kirche und Diakonie in der Coronazeit ein. Das Kirchliche habe vier Dimensionen: Gottesdienste, Zeugnis, Gemeinschaft und Diakonie. Diakonie und Gemeinschaft werde nie rein digital stattfinden können: Insbesondere Diakonie lebe von der Nähe, von Zuwendungen, auch körperlich, tatkräftiger Hilfe, ohne Mindestabstände. Er sei dankbar für die Dienste aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, die in dieser Zeit mit besonders schwierigen Rahmenbedingungen ihre Dienste weiter aufrecht hielten. Lediglich das Mehrgenerationen-Café habe man nach sehr gutem Erfolg nach nur einem Vierteljahr leider vorläufig schließen müssen.

Sorge bereiteten die finanziellen Kürzungen der Landeskirche, die auch die Diakonie betreffen. Anschließend ergänzte Geschäftsführer Michael Donath die Schwierigkeiten in der Corona - Pandemie.

Im Bericht über die Jahresabschlüsse 2019 und 2020 zeigte sich Michael Donath zufrieden mit der Finanzsituation. Er habe neben den anderen Aufgaben und Diensten seit 2015 die Geschäftsführung in Lohr übernommen. In dieser Zeit habe die Diakonie Lohr nie mit Defiziten, sondern immer mit jährlichen Gewinnen abgeschlossen.

Neu gewählt wurden die Ausschussmitglieder. Der Dekan erläuterte, dass er automatisch, laut Satzung, 1. Vorsitzender und Pfarrer Michael Nachtrab als Diakoniebeauftragter 2. Vorsitzender ist. Die neuen Mitglieder würden für die Dauer von vier Jahren gewählt und blieben bis zur Neuwahl im Amt. Den Ausschuss stellen in den nächsten Jahren Dekan Till Roth, Michael Donath, Pfarrer Thomas Kohl, Hubert Beck, Thomas Damm, Maria Rummel, Pfarrer Bodo Bergk, Renate Gauly und Pfarrer Michael Nachtrab. red