In der Weihnachtszeit sollte Nächstenliebe im Mittelpunkt stehen. Und genau das leben die Jungen und Mädchen der Carl-von-Linde-Realschule seit vielen Jahren vor. Auch heuer inszenierten die Nachwuchsmusiker ein Konzert für die Bewohner des Bürgerspitals in der Spitalkirche.
Die Kinder und Jugendlichen haben sich dabei viel Mühe gegeben, den Menschen die Botschaft von Weihnachten näher zu bringen. Eröffnet wurde die vorweihnachtliche Stunde mit "Macht hoch die Tür".


Was Kerzen sagen

Jule Masel und Jannik Böhner gaben mit "Fröhliche Weihnacht überall" das Motto des besinnlichen Nachmittages aus. Die fünften Klassen präsentierten "Wär' uns der Himmel so nah" und "Wenn der Weihnachtsmann hat einen Hexenschuss" und erzählten die Geschichte von den drei Kerzen, die für Frieden, Glaube und Liebe brannten. Sie gingen aus, weil sie in der Hektik des Alltags nicht mehr benötigt und beherzigt wurden. Doch dann meldete sich die vierte Kerze zu Wort, die für die Hoffnung steht. "Solange ich brenne, ist noch nichts verloren - mein Feuer kann alle entzünden", war die Botschaft.


Geschichten und Lieder

Doch auch die Weihnachtsgeschichte von Simeon stellten die Schüler dar: mit Worten, in Szenen und mit Musik. Und Pfarrer Traugott Burmann steuerte zum Gelingen des Nachmittags ebenfalls eine Geschichte bei.
Vor allem stand aber Musik, die nie aus der Mode kommt und die auch die Bewohner des Seniorenheimes lieben, im Mittelpunkt. Angel Röthel spielte auf der Gitarre "Lasst uns froh und munter sein". Christopher Ott entpuppte sich als Trompeten-As. Er intonierte ein schwungvolles Weihnachts-Potpourri. Die Siebtklässler sangen "Christmas time". Und Lilly Hourle gab auf dem Cello ein Wiegenlied zum Besten, das die Menschen verzauberte, zum Besten.
Mit dem gemeinsamen Lied "O du fröhliche" ging die Adventsfeier für die Bewohner des Bürgerspitals zu Ende. so