Im Sinne des aktiven Geschäftslagenmanagements der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg (Wifög) werden für ein aktuelles Projekt der Hochschule Coburg vakante Gewerbeeinheiten in Coburg für eine temporäre Belegung gesucht.

Auch Seitenstraßen

Bei "kulturvoyeurismus" - so der Name des Vorhabens - rücken bevorzugt Gewerbeobjekte im Bereich der Coburger Innenstadt in den Vordergrund. Eine Erdgeschossnutzung müsste es sein, mit Fenstern zur Straße hin. Eine Spitzenlage ist dabei überhaupt nicht notwendig, eher schon Seitenstraßen mit einer Nutzfläche ab 35 Quadratmetern, schreibt die Wifög in einer Pressemitteilung. Größere Einheiten sind auch willkommen. Gut wäre es, wenn ein sanitärer Bereich vorhanden wäre.

Raum für Studenten

Und welches Ziel versteckt sich hinter der von Professor Peter Raab, dem Studiengangsleiter Integriertes Produktdesign der Hochschule Coburg, initiierten Idee? Die vorrangige Nutzung ist gedacht als "offener" kreativer Raum für Studenten und deren Arbeiten. Dazu kämen Aktionen und Ausstellungen, um auch die breite Öffentlichkeit mit einzubinden. Letztendlich soll der "kulturvoyeurismus" als Möglichkeit angesehen werden, auch außerhalb der Hochschule aktiv zu werden und bislang nicht mögliche Einblicke zu gewähren. Mittels der angedachten temporären kreativen Nutzung können aus Sicht der Wifög derzeit nicht belegte Gewerbeflächen wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken und gegebenenfalls später dauerhaft genutzt werden. Hauseigentümer, die sich für dieses Projekt interessieren, mögen sich an folgende Kontaktadresse wenden: Professor Peter Raab, Hochschule Coburg, E-Mail: peter.raab@hs-coburg.de.