Höchstadt — Nach 38 Jahren gibt es in den katholischen Bistümern ein neues Gebet- und Gesangbuch. Wie bisher wird ein Großteil des neuen Gotteslobs deutschlandweit gleich benutzt. 700 der 915 Gebete und Gesänge sind in allen 26 deutschen Bistümern identisch. Ab der Nummer 700 beginnen die sogenannten Diözesanteile, in denen jedes Bistum Lieder und Gebete lokaler Tradition eingebracht hat.
Für das Erzbistum Bamberg befinden sich im Diözesananhang folglich noch 215 weitere Lieder und Gebete. Zahlreiche moderne geistliche Lieder wurden in die Sammlung mit aufgenommen. Als neu erweisen sich in verschiedenen Textteilen umfangreiche Erklärungen zum Kirchenjahr, zu verschiedenen Gottesdienstformen, zu den kirchlichen Geboten und zu Bräuchen und Gewohnheiten.
Im Erzbistum Bamberg präsentierte Erzbischof Ludwig Schick das Gebet- und Gesangbuch Ende September.