Wirsberg — Die Neukalkulation der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabe- und zur Entwässerungssatzung ist unumgänglich. Der Gemeinderat legte in seiner jüngsten Sitzung fest, dass der Wasserpreis ab 1. Januar 2016 auf 1,26 Euro gesenkt wird (aktuell 1,50 Euro), der Abwasserpreis pro Kubikmeter muss allerdings auf 3,61 Euro angehoben werden (bislang 3,35 Euro).
Als Berechnungsgrundlage für den Wasserpreis dienen jährliche Unkosten in Höhe von 122 123 Euro. Sie werden auf 96 355 Kubikmeter umgelegt. Beim Abwasser geht es um 314 900 Euro, die auf 87 000 Kubikmeter umzulegen sind.


"Ein Desaster"

"Wir sind froh, dass wir den Preis insgesamt halten konnten. Aber der Bereich Abwasser entwickelt sich im Zweckverband zu einem Desaster", kommentierte Bürgermeister Hermann Anselstetter die Berechnungen von Kämmerin Andrea Müller. Schon seit mehr als zehn Jahren laufe das Beweissicherungsverfahren mit dem Zweckverband. Die gerichtlichen Auseinandersetzung dauerten an. Auch Versuche, das Verfahren zu beschleunigen, seien fehlgeschlagen, so Anselstetter. so