Nachdem in der Haushaltsplanung lediglich 300 000 Euro vorgemerkt sind, verpflichtete sich das Gremium, die fehlenden 176 000 Euro im Haushalt 2022 aufzunehmen. Die Verwaltung wird jetzt den Zuwendungsantrag bei der Regierung stellen. Der Markt rechnet mit einem Zuschuss von 90 Prozent auf die zuwendungsfähigen Kosten.
Bürgermeister Robert Bosch berichtete, dass der Markt Mainleus aufgrund einer Interessenbekundung im November 2019 kürzlich für die Teilnahme am Programm "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" ausgewählt wurde. "Wir haben noch zwei Wochen Zeit, um eine Bewerbung zu zimmern", ließ er das Gremium wissen. Konkrete Maßnahmen sind unter anderem ein Verkehrs- und Beleuchtungskonzept, eine Machbarkeitsstudie für den Bahnhof, Begrünungs-, Tourismus- und Sozialraumkonzepte sowie dazugehörige temporäre Maßnahmen.
Der Marktgemeinderat gab "grünes Licht" für den Förderantrag. In den Haushaltsjahren 2022, 2023 und 2024 werden auch die erforderlichen Mittel bereitgestellt.
Insgesamt geht es hier laut Bosch um ein Haushaltsvolumen von 645 000 Euro, wobei der Markt Mainleus von einer Förderung von einer halben Million Euro ausgehen könne.
Zu Beginn der Sitzung hatte das Gemeindeoberhaupt Karl-Ludwig Freiherr von Künßberg und Helmut Geyer gedacht. Beide waren Träger der Goldenen Bürgermedaille.