Der Verein Natur- und Lebensraum Rhön ruft die Bürger auf, beim Besuch der heimischen Wälder besondere Vorsicht walten zu lassen. Durch die Stürme der letzten Tage besteht in den Wäldern ein erhöhtes Risiko. Bäume sind umgestürzt oder in Kippstellung geraten. Äste sind abgerissen und hängen zum Teil noch im Kronendach fest.

Erschwerend kommt hinzu, dass in vielen Naturschutzgebieten, Kernzonen und Kernflächen die Baumbestände in die natürliche Zerfallsphase hinein wachsen und damit auch ein erhöhtes Risiko darstellen. Auch die Zunahme von Krankheiten führt zu einem erhöhten Gefährdungspotenzial.

Klimawandel

Der Geschäftsführer des Vereins, Martin Kremer, bedauert, dass es in weiten Teilen der Bevölkerung kaum noch ein Bewusstsein für derartige waldtypische Gefahren gibt. "Die wenigsten machen sich klar, dass sie sich in Lebensgefahr befinden, wobei nicht zuletzt durch den Klimawandel die Risiken steigen." Er macht deutlich, dass es bei etwaigen Schäden durch waldtypische Gefahren keine Haftungsansprüche gibt. red