Aufträge mit einem Kostenvolumen von rund 151 000 Euro hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend vergeben. Damit wurde zugleich der Startschuss für die energetische Sanierung und den barrierefreien Zugang zum Rathaus in Fölschnitz gegeben. Das Abbruchunternehmen Fickenscher aus Germersreuth/Sparneck wird unmittelbar nach der "Felschlicher Kerwa", also Mitte September, mit den Arbeiten beginnen. Das Gremium stimmte auch einer Vergrößerung der lichten Raumhöhe im Dachgeschoss des Rathauses auf nunmehr 2,50 Meter zu. Die Mehrkosten halten sich dafür mit rund 3000 Euro in Grenzen. Teilweise erhebliche Kostenmehrungen traten bei den einzelnen Gewerken auf. So hat sich allein der Abbruch der Nebengebäude um rund 10 000 Euro gegenüber der Schätzung auf nunmehr 44 125 Euro erhöht.
An weiteren Gewerken wurden vergeben: Baumeisterarbeiten: Lindner Bau GmbH, Spitzeichen/Ködnitz: 47 627 Euro. Sanitärarbeiten: Haustechnik Hermannsdörfer, Untersteinach: 12 615 Euro. Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten: Holzbau Röhrlein, Untersteinach: 36 890 Euro. Gerüstbauarbeiten: Firma Lakner, Münchberg: 5372 Euro. Klempnerarbeiten: Firma Kremer, Stadtsteinach: 6064 Euro. Derzeit werden noch die Elektroarbeiten vom Architekturbüro H2M, Kulmbach, ausgeschrieben.
Auf der gemeindlichen Grundstücksfläche am Ortseingang von Heinersreuth, die zuletzt als Lagerplatz für die Kanalbaustelle genutzt wurde, kann ein Parkplatz errichtet werden. Wie Bürgermeister Stephan Heckel-Michel dazu mitteilte, gibt es dafür einen Kostenträger. Mit dem Landratsamt Kulmbach soll noch die Zufahrt und die Art der Befestigung abgeklärt werden. Ob die Fläche von der Gemeinde nur verpachtet oder auch veräußert wird, das war nicht Gegenstand der öffentlichen Beratung.
Im Zuge der jüngsten Sitzung des Bauausschusses sollen einige Maßnahmen kurzfristig umgesetzt werden. So wird an der Mainbrücke in Fölschnitz im Bereich des Burgstallweges eine Querrinne mit einem großflächigen Gitterrost angelegt, um die offene Wasserführung bei einem möglichen Rückstau an der Brücke zu verhindern. Weitaus mehr Probleme treten bei einer Zufahrt im Baugebiet in Ebersbach auf. Konkret geht es um ein Hinterliegergrundstück, das vom Hauptort erschlossen werden soll. Bürgermeister Stephan Heckel-Michel will hier mit dem Grundstückseigentümer verhandeln, ob dieser bereit ist, einen Grundstücksstreifen für die Verbreiterung der Fahrbahn abzutreten. Nur dann wäre das Grundstück für eine Bebauung auch geeignet.
Für August kündigte der Bürgermeister die Erneuerung der Fahrbahndecke der Ortsdurchfahrt Ködnitz an. Für die Bundestagswahl werden die Stimmbezirke Heinersreuth/Rangen und Ködnitz zu einem Stimmbezirk zusammengelegt.