Zur diamantenen Hochzeit konnten Harald und Helga Suffa-Pyrites zahlreiche Glückwünsche entgegennehmen. Harald und Helga Suffa- Pyrites gaben sich vor 60 Jahren in der Martin-Luther-Kirche in Pressig das Jawort.

Das Jubelpaar lernte sich in Steinbach am Wald kennen. Die in Reichenbach geborene Jubelbraut arbeitete über drei Jahrzehnte im Dienste der Deutschen Bundesbahn. Jubelbräutigam Harald Suffa-Pyrites ist in Heinersdorf geboren und erlernte das Maurerhandwerk bei der Firma Carl in Pressig und war in verschiedenen Betrieben tätig. Das junge Paar hatte keinen leichten Start in das gemeinsame Leben. Weil sie beide heiratswillig, aber noch nicht volljährig waren (dazu musste man 1958 mindestens 21 Jahre alt sein), musste ihre Heiratsgenehmigung erst nach längerer Wartezeit per Gerichtsbeschluss erteilt werden, erinnern sich beide noch an die aufregenden Tage vor ihrer Hochzeit. Heute gehören zum Familienkreis die beiden Söhne Dieter und Udo, Schwiegertochter Gertrud, zwei Enkelkinder Jasmin und Markus und drei Urenkel Louis und Joice und Cheron.

Die Jubelbraut Helga ist ihren Gymnastikdamen seit vielen Jahren bis heute treu und möchte deren Aktivitäten, aber auch ihre Fröhlichkeit nicht missen. Helga ist selbst eine humorvolle und lustige Mitbürgerin, die mit Humor durchs Leben geht. Jahrelang war sie aktiv als Büttenrednerin und Sketchdarstellerin beim Pressiger Fasching engagiert. Ehemann Harald kümmert sich heute noch fürsorglich um Haus, Hof und Garten. Beide lieben ihre große Familie und sind stets für Kinder, Enkel und Urenkel da.

Große Freude herrschte, als Landrat Klaus Löffler und Bürgermeister Hans Pietz dem Jubelpaar persönlich ihre Glückwünsche aussprachen. Sie dankten den rüstigen und agilen Ehepartnern für ihr jahrzehntelanges Mitwirken an der Gemeinschaft im Landkreis Kronach und Markt Pressig. Sechs Jahrzehnte die Treue als Ehepartner zu halten und dabei gemeinsam Sorgen und Nöte, Freude und Leid geteilt zu haben, sei ein großer Wert und ein Vorbild für die Gesellschaft, was längst nicht mehr selbstverständlich ist, betonten sie. eh