Als Kind und Jugendlicher hat David Martin noch die Schrecken des Zweiten Weltkrieges erlebt, heute blickt er auf neun Jahrzehnte erfüllten Lebens zurück.

Der lebensfrohe und gesellige Jubilar ist in Windheim geboren und zur Schule gegangen, er hat bei der Bahnmeisterei Ludwigsstadt eine Lehre als Jungwerker gemacht. Die Lehrlinge wurden aber alle nicht übernommen und so suchte und fand er eine Anstellung als Glasmacher in der Glashütte Hammerschmidt in Tettau.

Nach zwölf Jahren bot sich ihm die Möglichkeit, wieder bei der Bahn zu arbeiten. Er wurde als Beamter im Stellwerksdienst und als Kleinlokbediener in Steinbach eingesetzt, später wechselte er als Rangierleiter zum Bahnhof Pressig-Rothenkirchen.

Mit seiner Frau Helene hat er drei Töchter, um sechs Enkel und acht Urenkel ist seine Nachkommenschaft inzwischen gewachsen.

Mit 88 noch Spiele gepfiffen

Sein großes Hobby war und ist bis heute der Fußball. So spielte er bis 1965 beim TSV Windheim in allen Mannschaften, danach war er als Schiedsrichter aktiv. Selbst im hohen Alter von 88 Jahren hat er noch einige Jugendspiele gepfiffen. Für seine langjährigen Verdienste wurde er mehrfach ausgezeichnet, besonders stolz ist er über die erfolgreiche Teilnahme beim Deutschen und beim Österreichischen Sportabzeichen.

Seine Sportlichkeit und die gesunde Ernährung nennt er als Gründe, dass er auch mit neunzig Jahren noch seinen Garten bestellen und mit seiner Frau den Haushalt führen kann. Kartoffeln und stets frisches Gemüse aus dem eigenen Garten halten eben fit.

David Martin ist Mitglied beim TSV und bei der KAB. Zweite Bürgermeisterin Monika Barnickel gratulierte für die Gemeinde Steinbach am Wald und überbrachte auch die Glückwünsche des Landrates. hm