"Alle Jahre wieder" heißt es auch in Hafenpreppach, wenn am Abend des ersten Advent zum Konzert in die Dreifaltigkeitskirche eingeladen wird. Erneut verstanden es die Mitwirkenden, die Zuhörer mit ihren Weisen auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen.
Neben dem Posaunenchor und der "Liedertafel" Hafenpreppach trugen auch wieder der Chor "Voices of Light", ein Kinderchor sowie Instrumentalsolisten zum Gelingen des Abends bei. Eindrückliche Lesungen wurden von Helmut Leykauf, Maria Seliger und Anja Schmitt vorgetragen.
Zu Beginn beeindruckte der Posaunenchor unter der Leitung von Herbert Schoregge mit dem Stück "Mary had a baby". Im Laufe des Abends hatten auch noch die Jungbläser ihren ersten öffentlichen Auftritt. Bei "Lasst uns froh und munter sein" unterstützten sie auch tatkräftig den Kinderchor, der den Zuhörern zudem von den lustigen Erlebnissen "in der Weihnachtsbäckerei" erzählte. Dagmar Steinert und Jutta Häfner sorgten mit Akkordeon und Gitarre für die musikalische Begleitung, ehe beide zusammen mit Lena Mildenberger, Arthur Schmidt und Herbert Schoregge die stille Weihnachtszeit beschworen.
Die "Liedertafel" (Leitung: Helena Perez Martinez) stimmte mit vier adventlichen Weisen auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Nach der biblischen Lesung, vorgetragen von Helmut Leykauf, hatte der Chor "Voices of Light" unter der Leitung von Christine Kettler-Pohl seinen Auftritt mit vier Liedern. Bei "Es kommt ein Schiff geladen" waren auch die Anwesenden zum Mitsingen aufgefordert.
Christine Kettler-Pohl spielte danach auf dem Keyboard im Duett mit Marion Schneider (Klarinette) die Volksweisen "Maria durch ein Dornwald ging" und "Gloria in excelsis deo" sowie mit Karin Schirmer (Geige) "Tochter Zion" und "Süßer die Glocken nie klingen". Anja Schmitt stellte in ihrer satirischen Geschichte Weihnachten als Fest der Liebe infrage und entlockte den Zuhörern dabei so manchen Lacher.
Vor dem abschließenden Auftritt des Posaunenchores mit der Filmmelodie "Küss mich, halt mich, lieb mich" aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" spielte Barbara Rößner ein Solostück für Orgel mit dem Titel "Pastorale", ehe wieder das Publikum in das Lied "Seht, die gute Zeit ist nah" einstimmte.


Lohn für wochenlange Proben

Das Adventslied "Macht hoch die Tür", bei dem alle Aktiven und jeder, der wollte, kräftig mitsangen, durchflutete das Kirchenschiff mit beeindruckender Klangfülle. Kräftiger und lang anhaltender Beifall belohnte die Mitwirkenden für die wochenlange Probenarbeit. Alle Geldspenden kommen den teilnehmenden Chören für Notenmaterial und Instrumentenpflege zugute. Zum Abschluss des festlichen Konzerts ließen Mitwirkende und Gäste im Gemeindehaus den Abend entspannt ausklingen.