Kühles Regenwetter konnte Spaß und Freude beim Jugendsommerferienprogramm unter dem Motto „Väter und Kinder am Wasser“ in Erlach bei Weismain nicht trüben. Gemeinsames Schiffchenbauen war angesagt.

Holzfachmann Eckard Henzler erklärt, wie man so etwas zu Wege bzw. zu Wasser bringen kann. Wichtig sei – wie das auch in seinem Hof praktiziert werde –, dass alle Arbeitsschritte von Hand geschehen. So könne man etwa ein einfaches Holzstück aushöhlen und so ein Schiff bauen. Und dann geht es auch schon los: Es wird Maß genommen und gesägt, gehobelt, mit dem Stechbeitel hantiert. Vor allem die Väter legen sich mächtig ins Zeug.

Erich Jurgasch und sein Sohn Dominik aus Bad Staffelstein geben derweil nicht so viel auf den Schiffsrumpf. Ihnen kommt es vor allem auf die Segel an, die technisch nicht so einfach anzubringen sind. Und Johanna aus Michelau gesteht, dass sie von Puppen nicht viel halte, dafür lieber mit Legosteinen baue. Deshalb sei sie bei diesem Programm auch gerade richtig. Ihre Schwester Appolonia ist schon bei den letzten Arbeitsschritten ihres Bootes .

Schnell mausert sich der Henzler-Hof zu einer Modellschiffsbauwerft. Der Mast aus Haselnusszweigen kommt auf den Schiffsrumpf. Dann geht es an die Verzierung der Schiffchen. Zufrieden beäugen Isabell und ihr Vater Sebastian Stöckert ihr Werk.

Schnell wird klar, dass jedes gebaute Schifflein ein echtes Unikat ist. Die ersten werden zu Wasser gelassen und schwimmen die Weismain mit relativ starker Strömung hinab, wo sie Eckard Henzler wieder herausholt. Egal ob Vater oder Kind: Alle scheinen sehr zufrieden zu sein mit ihren selbstgebauten Schiffen . rdi