Von Beruf ist Robert Dinkel Anlagen- und Maschinenführer in einem namhaften Industriebetrieb, seine Berufung aber ist zweifelsohne die Feuerwehr: Seit 42 Jahren lebt der 58-Jährige „Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr“, setzt bei Bedarf seine eigene Gesundheit oder gar sein Leben aufs Spiel, um in Not Geratenen selbstlos und vor allem unentgeltlich zu helfen.

Lob von allen Seiten

27 Jahre lang ging er als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort voran, motivierte, förderte und dirigierte. Bei der Jahresversammlung wurde Dinkel im Auftrag des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Robert Dinkel freute sich sichtlich über die nicht alltägliche Ehrung, die er aus den Händen von Bürgermeister Michael Senger erhielt, der wiederum den Dank von Landrat Johann Kalb ausrichtete.

Von Kreisbrandinspektor Andreas Schnapp gab es lobende Worte obendrauf, der die Glückwünsche von Kreisbrandrat Thomas Renner und Kreisbrandmeister Benedikt Kannheiser einschloss. Der Geehrte wiederum schwelgte in Erinnerungen und gab an diesem Abend die ein oder andere Anekdote zum Besten. Michael Senger überreichte dem Geehrten einen Gutschein für das Feuerwehr-Erholungsheim in Bayerisch-Gmain für zwei Personen.