Zur Hauptversammlung traf sich die Freiwillige Feuerwehr Lichtenfels /Main Gefahrenschutzzug in der Frankenakademie auf Schloss Schney. Hier standen neben den Tätigkeitsberichten von Vorstand und den Kommandanten auch Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung.

Vorsitzender Georg Storath sagte, dass die Ausbildung durch die Pandemie auch 2021 stark eingeschränkt worden sei. „Ich hoffe, dass in diesem Jahr ein Vereinsleben in normaler Form wieder möglich ist“, so Storath.

In seinem Bericht ging Schriftführer Jan Werthmann auf die Aktivitäten des Vereins ein, dem 71 Mitglieder angehören. Für den verhinderten Kassier Manfred Bergmann berichtete Georg Storath über die finanziellen Situation des Vereins. Kommandant Oliver Schardt überbrachte die Grüße der Kreisbrandinspektion. Er berichtete, dass trotz Corona die Einsatzbereitschaft sichergestellt gewesen sei. „Im letzten Jahr versuchte man, das Beste aus der Situation zu machen, um während des Lockdowns nie den Kontakt zu verlieren. Es war eine Herausforderung für alle Beteiligten, Führung wie Mannschaft, während dieser Pandemie das Modell Feuerwehr am Leben zu erhalten“, so Schardt. „Gerade jetzt, da es wieder los geht, merken ganz viele in den Baulichtfamilien, dass sich einige vom Ehrenamt Feuerwehr abgewendet haben, nicht so bei uns. Ich freue mich, dass weiterhin alle aktiv mit Lust und Leidenschaft bei der Sache sind“, fügte der Kommandant an.

Immerhin fanden im zurückliegenden Jahr 34 geplante Ausbildungsdienste statt. Hier wurden die Themen Gefahrgut, Ölwehr, Waldbrand, Hochwasser, Starkwetter, Atemschutz sowie Tierrettung behandelt. Weiterhin fanden über 80 Übungs- und Arbeitsdienste statt, um die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten. Zusätzlich wurden die Einsatzkräfte vom Gefahrenschutzzug zu 76 Einsätzen gerufen. An der Feuerwehrschule Geretsried besuchten etliche Aktive verschiedene Lehrgänge. Bei Diensten, Übungen, Einsätzen und sonstigen Aktivitäten haben die Aktiven über 4000 Stunden ehrenamtlich zum Wohl der Bevölkerung und der Umwelt geleistet.

Die Stundenbesten Mario Meußer für 244, Jürgen Werthmann für 319 sowie Sven Lausch für 359 Dienststunden erhielten ein Präsent. Zur Löschmeisterin wurde Miriam Motschmann durch die Kommandanten ernannt.

Vorsitzender Storath ehrte Mike Kober, Sven Lausch und Lutz Schneider für zehn Jahre sowie Susanne Schardt für 20 Jahre Treue zum Verein. gkle