"Der Schutz und die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger haben oberste Priorität. Durch Einsatz der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) gelingt es, effektiver und schneller wirksame Maßnahmen einzuleiten und umzusetzen", erläutert Landrat Christian Meißner in einer Pressemitteilung. Seit Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern vergangene Woche ist die FüGK mit der Koordination der Vorgehensweise in der Corona-Krise betraut.

In der Führungsgruppe Katastrophenschutz arbeiten die Landkreisverwaltung mit den örtlichen Blaulichtorganisationen, Rettungsdienst, Feuerwehr und THW, der Polizei und der Bundeswehr zusammen. An der Spitze steht Landrat Christian Meißner (CSU) als Leiter des Landratsamts als Katastrophenschutzbehörde Leiterin der FüGK ist die Leiterin der Abteilung "Öffentliche Sicherheit und Ordnung" am Landratsamt Lichtenfels. Nachgeordnet ist der FüGK die Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) mit ihrem Einsatzleiter, dem Kreisbrandrat Timm Vogler.

Im ständigen Austausch

Bereits seit Ende Februar treffen sich alle Beteiligten täglich in einem Krisenstab "Corona-Virus" zur Lagebesprechung. Die "FüGK" steht auch in einem ständigen Austausch mit Regiomed sowie dem ärztlichen Kreisverband und der Wirtschaft. Je nach Situation und Lage werden Sachverständige hinzugezogen.

In der jetzigen Corona-Krise befasst sich die FüGK damit, wie die Anordnungen der Bayerischen Staatsregierung beziehungsweise der Bundesregierung umgesetzt und wie die Öffentlichkeit informiert wird. Es geht vor allem darum, die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Eine große Herausforderung sei die Ungewissheit, wie sich die Lage weiterentwickeln wird, so der Landrat. "Wichtig ist es, die Weiterverbreitung des Virus einzudämmen und da setze ich auf die Mitarbeit unserer Bürgerinnen und Bürger. Je früher wir mitmachen und soziale Kontakte weitestgehend einschränken, desto größer ist die Chance, die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen" , so Meißner laut der Pressemitteilung.

Er betont: "Gleichwohl ist mir bewusst, dass die Maßnahmen für viele, gerade für die Geschäftstreibenden und Unternehmer, einschneidend sind, für Verunsicherung, sogar Existenzangst sorgen. Die Frage, wie wir nach der gesundheitlichen Krise nicht in eine wirtschaftliche geraten, treibt mich ständig um. Zurzeit erreichen mich rund um die Uhr Nachrichten, ob telefonisch, über die Sozialen Medien oder per E-Mail, Anliegen und persönliche Schicksale, die mir nahegehen, die uns alle beschäftigen, für die wir nach guten Lösungen suchen."

Sein Appell: "Die Erfahrungen der vergangenen Tage zeigen, dass unsere Bürgerinnen und Bürger Verständnis haben. Vielen herzlichen Dank dafür! Mein dringender Aufruf ist: Bitte helfen Sie weiterhin alle mit, dass wir bestmöglich durch diese Krise kommen. Vermeiden Sie unnötige soziale Kontakte, bleiben Sie wenn möglich zu Hause zu Ihrem Schutz und zum Schutz anderer." red