Am Donnerstag, 22. Juli, findet der zweite Teil der städtischen Veranstaltungsreihe zum Gedenkjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" statt. In einem Spaziergang durch die Innenstadt, der zu den Geschäften und Wohnungen der ehemaligen jüdischen Mitbürger führt, wird Wolfgang Schoberth die Lebensgeschichten der Familien erläutern, darunter auch manches Heitere und Amüsante. Treffpunkt ist der Vorplatz des Burgguts in der Waaggasse, der ehemaligen Judengasse. Die Führung beginnt um 19 Uhr. Eine halbe Stunde vorher besteht die Gelegenheit, den Gewölbekeller des Burgguts mit Relikten der mittelalterlichen Synagoge zu betrachten. Der sonst verschlossene Treppenzugang wird geöffnet sein. Der Stadtrundgang ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bittet die Allgemeine Kulturverwaltung jedoch um telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer 09221/940-262 (Herr Müller) oder 09221/949-260 (Herr Faik). red