Der langjährige Sportabzeichenreferent des BLSV-Kreises Kulmbach ist mit der goldenen Ehrennadel mit großem Kranz des Bayerischen Landessportverbands ausgezeichnet worden. Der neue BLSV-Kreisvorsitzende Matthias Foerster und Schatzmeister Dietmar Hofmann dankten dem Lehenthaler für seinen vorbildlichen Einsatz in den vergangenen vier Jahrzehnten.

Bereits 1982 hatte Schwitz seinen Übungsleiterschein absolviert und zugleich in der Sportschule Grünwald die Befähigung zur Abnahme von Sportabzeichen erworben. Seit damals hat er selbst das Sportabzeichen 40 Mal abgelegt – eimal in Bronze, einmal in Silber und 38 Mal in Gold.

Zudem nahm er als Prüfer und seit 20 Jahren auch als Sportabzeichenreferent des BLSV über 10.000 Sportabzeichen ab. Bis 2026 will er noch als Prüfer unterwegs sein, seinen Referentenposten hat er beim jüngsten Kreistag in Melkendorf an Matthias Kraft und Julia Titus übergeben. „Ich bin damals wie die Jungfrau zum Kind gekommen, als mich Robert Hirschmann bat, seine Nachfolge zu übernehmen“, erinnert sich Schwitz. In Spitzenzeiten habe er über 1000 Sportabzeichen im Jahr abgenommen, viele Schulen hätten sich beteiligt. Bei den Vereinen habe der TSV Himmelkron die Nase vorn gehabt, gefolgt vom ATS Kulmbach , seinem Heimatverein TSV 08 und dem Kulmbacher Taekwon-Do-Club.

Heute habe das Interesse abgenommen, bedauert er. Dabei würden angehende Polizisten das Sportabzeichen zum Beispiel benötigen.

Rückblickend sei es eine schöne Zeit gewesen. „Ich habe viele Menschen kennengelernt“, so Schwitz. „Ich möchte diese Jahre nicht missen.“ Außerdem war der Lehenthaler als Leichtathletik-Kampfrichter bei vielen Turnfesten bis zur Bundesebene – etwa in Frankfurt, Hamburg oder München – eingesetzt. „All das gehört zu meinem Leben dazu.“ dh