Ihr 150-jähriges Bestehen feierte unlängst die Pressecker Feuerwehr. Zahlreiche Ehrengäste verliehen dem Jubiläum einen würdigen Rahmen.

Die 125-Jahr-Feier sei noch mit dem Kreisfeuerwehrtag verbunden gewesen, sagte Vorsitzende Katja Tempel. Aufgrund der unsicheren Situation sei den Verantwortlichen diesmal aber das Risiko für die Auszurichtung zu groß gewesen. Sie verwies auf die Festschrift, in der alle wichtigen Ereignisse in der Geschichte der Feuerwehr aufgeführt seien.

In den 150 Jahren habe sich sehr viel verändert, angefangen von der Technik über die Ausrüstung bis hin zu den Aufgaben. Eines sei aber gleich geblieben: der Wille und die Bereitschaft der Aktiven, sich freiwillig in den Dienst des Nächsten zu stellen.

„Wir müssen alle Bürger motivieren, bei der Feuerwehr mitzumachen, denn sie ist ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft“, sagte Bürgermeister Christian Ruppert. Er dankte den Mitgliedern der Wehr, die mit viel Eigenleistung das Gerätehaus renoviert hätten.

Landrat Klaus Peter Söllner erinnerte sich noch gut an das Jubiläum 1997. Er dankte Horst Tempel, der 40 Jahre als Führungskraft im Landkreis tätig gewesen sei.

Staatliche Ehrenzeichen überreichte Söllner an Stefan Kraus und Ralf Jungbauer.

Kreisbrandrat Stefan Härtlein lobte die Pressecker Wehr, die schon immer gut ausgerüstet gewesen sei und sich stets fortentwickle. Die kleinen Dorffeuerwehren seien unverzichtbar.

Grußworte sprachen auch die Landtagsabgeordneten Martin Schöffel (CSU) und Inge Aures (SPD). Letztere ist mit der Wehr besonders eng verbunden, war doch ihr Vater von 1951 bis 1969 Kommandant. Presseck sei schon immer eine fortschrittliche Wehr und Vorreiter im Landkreis gewesen, sagte sie.

Katja Tempel nahm die Ehrungen des Vereins vor. Dabei konnte sie ihren Vater Horst für 50-jährige und ihren Opa Heinz sogar für 75-jährige Treue auszeichnen. red