Roland Truch versieht seit 40 Jahren Dienst bei der Feuerwehr in Heinersberg . Bei der Jahreshauptversammlung wurde er hierfür mit einer Dankurkunde und dem staatlichen Ehrenzeichen in Gold bedacht, die Kreisbrandinspektor Frank Fischer überreichte.

Vorsitzende Kirstin Fischer blickte kurz auf die Aktivitäten außerhalb der Übungen.

Unter den 15 Aktiven seien drei Frauen, berichtete Kommandant Armin Meckel. Weiterhin zähle der Verein 17 passive und drei Ehrenmitglieder sowie sechs Fördermitglieder.

Meckel gab bekannt, dass derzeit ein Löschanhänger zusammengestellt werde, um den Brandschutz auch in Waldgebieten zu verbessern. Er schlug vor, dass Interessierte an der Vorbereitung zur Leistungsprüfung THL in Nordhalben teilnehmen könnten. Darüber hinaus regte er eine Gemeinschaftsübung und eine gemeinsame Hydrantenbegehung an.

Als „klein, aber fein“ und Eckpfeiler der Dorfgemeinschaft bezeichnete Zweiter Bürgermeister Ludwig Pötzinger (FW) die Heinersberger Wehr. Das gegenwärtige Problem mit der Trinkwasserversorgung müsse man Schritt für Schritt wieder in den Griff bekommen.

Die Feuerwehren hätten auch während der Pandemie ihre Einsatzbereitschaft aufrechterhalten, sagte Landrat Klaus Löffler (CSU). Er sprach von einer herausfordernden Zeit.

Die per Akklamation durchgeführten Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzende Kirstin Fischer, stellvertretende Vorsitzende Tanja Kämpfer-Hagen (neu), Kassier Ralf Ellinger und Schriftführer Michael Franz . Als Kassenprüfer wurden Reinhard Franz und Reiner Thieroff (neu) gewählt.

Kreisbrandinspektor Frank Fischer meinte, dass es immer schwieriger werde, an Arbeitstagen im ländlichen Raum genügend Wehrleute vor Ort zu haben. mw