Aufgrund der stark angestiegenen Anzahl an Nutzern − mittlerweile wöchentlich um die 2000 Personen im ganzen Landkreis − müsse man bisweilen Waren zukaufen, da die Spendeneingänge nicht mehr ausreichten.
Ein riesiges Geschenk
Mittlerweile kämen immer mehr Menschen ins „Lädla“, die vorher gerade noch so mit ihrem Geld ausgekommen seien und bei denen es mittlerweile eben nicht mehr reiche. Leider seien darunter auch Klienten, die es zwischenzeitlich ohne Hilfe des Sozialladens geschafft hatten, nun aber − aufgrund der angestiegenen Kosten − wieder auf das Angebot angewiesen seien.
Die Spende stelle daher ein riesiges Geschenk dar. Verkauft werden die Waren für etwa zehn Prozent des regulären Verkaufspreises in den Supermärkten. Den Obolus verlange man, damit sich die Nutzer wie Kunden fühlten und nicht wie Bittsteller.
Geöffnet hat das „Lädla“ wöchentlich an drei Tagen, die Verkaufsmobile sind an fünf Tagen im ganzen Landkreis unterwegs.
Die Gruppe zeigte sich tief beeindruckt vom großen Engagement hinter dieser so wertvollen Hilfseinrichtung und freute sich, so viel Gutes mit ihrer Spende zu bewirken.
Bereits in den vergangenen Jahren hatte die Schule das „Lädla“ − vor allem aus Mitteln der „Hobbyküche“ − mit Sachspenden in Form von langhaltbaren, im Sozialladen besonders gefragten, Lebensmitteln unterstützt.
Von der jetzigen Spende sollen, wie die Direktorin erklärte, wiederum solche Grundnahrungsmittel für die Einrichtung angeschafft werden.
Ihr Dank galt den Schülerinnen und Schülern der schulischen Ethikgruppe, die sich bei den Basteleien für ihre Mitmenschen so richtig ins Zeug gelegt hätten. hs