Ab 2026 gilt der Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder , der von den Gemeinden mit Leben erfüllt werden soll. Viele Kommunen im Landkreis Kronach haben bereits Betreuungskapazitäten geschaffen, so der Tenor einer Kreisvorstandssitzung der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CSU .

In Kronach zeichne sich jetzt schon ab, dass die Eltern die Ganztagsbetreuung zukünftig stärker in Anspruch nehmen werden, bemerkte Bürgermeisterin Angela Hofmann. Um vernünftig planen zu können, sei die Stadt derzeit bei der Datenerhebung. Hofmann bat die Eltern um frühzeitige Mitteilung.

Die Stadt Wallenfels habe mit dem neu geschaffenen Bildungszentrum genügend Raum für den Kinderhort und langfristig vorgesorgt, betonte Bürgermeister Jens Korn . Die Planbarkeit werde durch die Buchungsregelungen ein wenig erschwert.

Der Markt Pressig sorge mit dem Neubau der Grundschule und der Erweiterung des Kindergartens in Rothenkirchen um eine Außengruppe für diese zusätzliche Aufgabe vor, auch in Küps seien Baumaßnahmen im Gange. Das jetzige Westgebäude solle künftig die Mittags- und Ganztagsbetreuung komplett aufnehmen. Voraussetzung sei die Fertigstellung der im Rohbau befindlichen neuen Grundschule, informierte Bürgermeister Bernd Rebhan .

Beim Thema „Photovoltaikausbau“ bestand Einigkeit, dass gerade das Potenzial der Dachflächen noch stärker genutzt werden solle. Gerade die Gemeinden seien gefragt, mit ihren eigenen Gebäuden ihren Beitrag zu leisten, betonte Steinwiesens Bürgermeister Gerhard Wunder . Auf den Gebäuden von Schwimmbad und Kläranlage sei die Kommune bereits aktiv geworden. Dass in anderen Gemeinden verschiedene Anfragen für Freiflächenanlagen vorhanden sind, zeigte die anschließende Diskussion. Dabei gelte es, insbesondere Grundstückseigentümer und Landwirt aktiv einzubinden.

Pressigs Bürgermeister Stefan Heinlein informierte über die bereits über ein Jahr andauernden Bemühungen für eine erleichterte Förderung des Wegeunterhalts beziehungsweise der Wegeinstandsetzung. Die Situation der öffentlichen Feld- und Waldwege im Frankenwald sei durch die Borkenkäferproblematik katastrophal. Es gehe nicht nur alleine um weitere und erleichterte staatliche Fördermittel für die Kommunen, sondern auch eine personelle Unterstützung durch das Amt für Landwirtschaft und Forsten.

Gemeinsam mit der ebenfalls stark betroffenen Stadt Teuschnitz und deren Bürgermeister Frank Jakob wurde nach vielen Gesprächen eine kalkulatorische und bildliche Aufstellung über die massiven Schäden nach der Holzabfuhr erarbeitet, um gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Jürgen Baumgärtner und der zuständigen Staatsministerin Michaela Kaniber nach Lösungen zu suchen. ber