Die Gemeinde freut sich über vier neue Feldgeschworene. Die „Siebener“ wirken in ihren Heimatorten bei der Kennzeichnung von Grundstücksgrenzen mit.

In der Steinbacher Gemeinderatssitzung wurden am Mittwochabend vier neue Feldgeschworene für die Gemeindeteile Buchbach und Kehlbach sowie aus Steinbach am Wald vereidigt.

Bürgermeister Thomas Löffler (CSU) dankte Silvio Jungkunz (Buchbach), Michael Wich (Kehlbach) sowie Rainer Fehn und Michael Lemnitzer (beide Steinbach am Wald ) für die Übernahme dieser ehrenvollen Aufgabe, die nur Vertrauensträgern mit tadellosem Leumund sowie guter Ortskunde obliegt. In ihrem Eid verpflichteten sich diese zur gewissenhaften und unparteiischen Erfüllung ihrer Amtspflichten sowie zur Verschwiegenheit und lebenslangen Bewahrung des „Siebener-Geheimnisses“.

Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten kommunalen Ehrenämter. Früher waren sie unverzichtbar, um Grenzstreitigkeiten zu vermeiden.

Unverzichtbare Helfer

Trotz moderner Technik kann man auch heutzutage nicht auf dieses Ehrenamt verzichten. Als „Hüter der Grenzen und Abmarkungen“ besteht die wichtigste Aufgabe in der Mitwirkung bei von den Vermessungsämtern geleiteten Abmarkungen und hier vorwiegend im Anbringen, Wechseln und Entfernen von Grenzzeichen. Nach wie vor werden die „Siebener“ auf Lebenszeit gewählt und vereidigt.