Der Gemeinderat Steinwiesen hatte in einer vorangegangenen Sitzung beschlossen, Angebote für Lüfter für die Schule einzuholen. Die Verwaltung legte dem Greium nun verschiedene Angebote für sogenannte UVC-Geräte und normale Filteranlagen vor. Die beste Offerte, vor allem was die geforderten Auflagen betrifft, hatte die Firma RVT aus Steinwiesen abgegeben.

Ihre neu entwickelten UVC-Geräte können den Anteil des Kohlendioxyds messen, sie sind 2,20 Meter hoch und verursachen einen Geräuschpegel von 40 Dezibel. Die Gesamtkosten belaufen sich für fünf Geräte auf etwa 21 000 Euro.

Nach Rücksprache mit der Regierung werden die Angebote überprüft, eine verbindliche Förderzusage gibt es bis dato nicht. Bürgermeister Gerhard Wunder ( CSU ) war ebenso wie die Fraktionsführer Jürgen Eckert ( CSU ) und Brigitte Geiger ( SPD ) der Meinung, dass man die Geräte anschaffen sollte, man müsse lieber etwas zu viel als zu wenig für die Kinder tun. Robert Unglaub und Evi Sesselmann (beide SPD ) standen dem hohen Geräuschpegel kritisch gegenüber. Daher wurde einstimmig beschlossen, die Geräte zu testen. An der Grundschule Wallenfels steht bereits ein Prototyp, bei positivem Ergebnis und nach Zustimmung der Regierung soll dann der Auftrag an die einheimische Firma RVT vergeben werden.

Nach Rücksprache mit den Eigentümern von potenziellen Baugrundstücken in Neufang stehen nun zwei Möglichkeiten im Raum. Erstens ein Grundstück unterhalb des Ringwegs, auf dem etwa fünf Parzellen ausgewiesen werden könnten. Die Erschließung muss jedoch noch erfolgen. Umliegende Eigentümer waren hier nicht bereit, an die Gemeinde zu verkaufen .

Die zweite Möglichkeit besteht Richtung Tempenberg, hier wären die Grundstücke leicht zu erschließen. Beide Flächen sind bereits als Bauerwartungsland ausgewiesen.

Obwohl sich die Gemeinde der Aktion „Innen statt außen“ angeschlossen hat, rechnet das Gremium in Neufang sicher mit einer Genehmigung durch die Regierung, da es keine anderen Möglichkeiten gibt. Die Nachfrage gerade junger Leute sei da, hieß es.

Jürgen Eckert ( CSU ) und Brigitte Geiger ( SPD ) waren sich einig, dass man das Vorhaben weiter vorantreiben sollte. Wenn es finanziell durchführbar sei, sollte es auch gemacht werden. Ziel ist, dass die Gemeinde die Grundstücke kauft und erschließt und sie anschließend weiterveräußert.

Gerhard Wunder ( CSU ) betonte, dass man nun die technischen Voraussetzungen prüfen und die Kosten ermitteln werde. Rudi Kotschenreuther ( CSU ) regte an, eine Infoveranstaltung mit den Bürgern durchzuführen und zu eruieren, was sie zu zahlen bereit wären.