Die wichtigsten Punkte
Die Kernpunkte zur Sanierung des Stadtgrabens sehen folgende Punkte vor: Installation von speziellen Calisthenics-Sportgeräten im Bereich Hinterer Stadtgraben (ehemals K.A.T.Z.E.) für Studenten, Erwachsene und Senioren . Im Anschluss daran soll ein Themenspielplatz mit einer Burg entstehen, in deren Bereich Kinder von drei bis 14 Jahren spielen können. Für Kinder bis drei Jahren wird es einen eigenen Bereich geben, in dem es unter anderem einen Matsch-Tisch und die Möglichkeit geben soll, sich die Hände zu waschen.
Der Zugang zum Stadtgraben wird barrierefrei gestaltet, so dass unter anderem Rollstuhlfahrer, aber auch Familien mit Kinderwagen oder ältere Menschen die fest installierten Brettspiele gut erreichen können. Der Stadtgraben selbst wird neu beleuchtet und erhält zahlreiche zum Teil überdachte, und mit Tischen und Ablagemöglichkeiten ausgestattete Sitzmöglichkeiten.Darüber hinaus wird es auch mehr Abfallkörbe geben, wie aus den Planungen weiter ersichtlich wird.
Treffpunkt
Hinter dem Projekt „Belebung Stadtgraben“ steht die Idee der städtebaulichen Erneuerung des Spielbereichs „Hinterer Stadtgraben“. Ziel ist es, einen generationenübergreifenden Spielplatz zu schaffen, das denkmalgeschützte Stadtensemble zu integrieren und den Stadtgraben zu einem Treffpunkt zu machen.
Weiterhin wurde der Umwelt- und Sozialausschuss in seiner jüngsten Sitzung über den Vorsitzwechsel im Jugendparlament in Kenntnis gesetzt. Andre Emmert übergab den Vorsitz an Isabell Freudenberg, wie es in der Satzung vorgesehen ist.
Baumbestände
Der Gartenbautechniker Martin Burger informierte über Baumbestände und das Befinden der Bäume im Stadtgebiet. Nach dem Baumkontrolldurchgang 2021 wurde bei 55 Bäumen eine intensivere Inaugenscheinnahme nötig, erfuhr der Ausschuss. Die Untersuchung ergab, dass an 13 Bäumen gerätetechnische Untersuchungen nötig wären, wofür Gesamtkosten je nach Variante in Höhe zwischen 3200 Euro und 5900 Euro anfallen würden.
Das Gremium wurde darüber informiert, dass mit allen Kindertagesstätten-Leitungen ein Treffen zum Thema Einführung eines zentralen Informationssystems für Kinderbetreuungsplätze in Kronach stattfand. Unter anderem wurde dabei auch das Themenfeld der Bedarfsplanung besprochen.
Für Kindertagesstätten
Das Gremium nahm Kenntnis von den Planungen, ein softwarebasiertes Buchungs- und Reservierungssystem für alle Kronacher Kindertagesstätten einzuführen. Der Ausschuss beschloss, dass die Verwaltung die Einführung eines solchen Systems prüfen und die Umsetzung weiterverfolgen soll. Weiterhin sind verschiedene Systeme dem Ausschuss in einer der nächsten Sitzungen vorzustellen.