Landauf, landab ist aktuell eine beispielhafte Spendenaktion für die geschundene Ukraine, die sich im mörderischen Würgegriff der Russen befindet, feststellbar. Unter anderem haben Privatpersonen die Initiative ergriffen, darunter Mirko Thoma aus Stockheim , der sich mit weiteren Idealisten für diese bemerkenswerten Aktivitäten in den letzten Tagen mit großem Zeitaufwand engagiert eingeklinkt hat.

Die Initiative war bisher von Erfolg gekrönt. In der vergangenen Woche konnten so an die vier Tonnen Hilfsgüter aus Oberfranken eingesammelt werden. Der Aufwand ist beträchtlich. Der 44-jährige Stockheimer Thoma und seine Helfer haben bisher an die 2000 Kilometer zurückgelegt.

Am Samstag und Sonntag konnten nochmals neun Transporte nach Oberkotzau durchgeführt. Dort sind die Hilfsgüter auf einen 40-Tonner und einen Kleintransporter verladen worden. Die Spenden werden auf dem kürzesten Weg in die Ukraine verbracht. Hanna Vinichuk, Stella Aynbinder, Hristina Svinchak, Tamila Evageliy und Anastasi Neumann, allesamt Frauen mit ukrainischer Abstammung, haben die weitere Organisation übernommen.

Freitag geht’s wieder los

Wie Mirko Thoma mitteilte, ist ein erneuter Transport für Freitag, 11. März, geplant. Die Bevölkerung wird deshalb um Mithilfe gebeten, die bedauernswerten Menschen in der Ukraine zu unterstützen. Die Spendenabgabe ist noch heute und morgen jeweils vom 18 bis 20 Uhr am Tennisheim des TSV Stockheim (hinter dem Altenpflegeheim) möglich.

Benötigt werden haltbare Lebensmittel, zum Beispiel Nudeln, Reis, Mehl, Konserven (bitte kein Glas), Wasser, Getränke, Verbandskästen, Babynahrung , Milchpulver, Breipulver, Babyflaschen, Windeln sowie Hygieneartikel. Kleiderspenden können nicht angenommen werden.

Von den Geldspenden werden weitere dringend benötigte Hilfsgüter eingekauft. Die Initiatoren bedanken sich für die bisherige Unterstützung. gf