von unserem Mitarbeiter Gerhard Herrmann

"Ein solcher Unfall im Schutzraum Schule erfordert besonderes Einfühlungsvermögen, da kann man nicht zur Tagesordnung übergehen", sagte der Landrat. Er würdigte das schnelle und umsichtige Vorgehen der Rettungskräfte.
Fassungslosigkeit und aufgebauschte Gerüchte, die über Facebook verbreitet wurden, bestimmten die Stimmung an der Schule nach dem Unfall, wie Kreisfeuerwehr-Seelsorger Alfred Bernhardt berichtete.
Während einige Mädchen weinend vom Sekretariat aus ihre Eltern benachrichtigten, reagierten andere unter Schock scheinbar gefasst. Ein speziell auf Schüler vorbereitetes Betreuungsteam, das bereits vor zwei Jahren beim Tod eines Realschülers auf den Bahngleisen im Einsatz war, nehme sich der Betroffenen an und werde sie auch in den nächsten Tagen begleiten. Oft löse sich der Schock erst später und dann sei es wichtig, einen kompetenten Ansprechpartner zu haben.
Auch die eintreffenden Eltern wurden vom Psychosozialen Notdienst betreut.