Seine Bestleistung - 1,65 Meter im Hochsprung - bestätigte der amtierende oberfränkische Meister, Julian Krause (M14), vom TSV Ebermannstadt bei den bayerischen Meisterschaften der Jugend und Junioren in Kitzingen. Er schob sich in einem spannendem Wettkampf der U16 damit auf Rang 3.
Mit 16 Konkurrenten nahm es Krause in einem von der Sonne aufgeheizten Stadion auf. Von den Meldeleistungen her kamen je nach Tagesform einige Teilnehmer für die Spitzenplätze in Frage. Krause war erst am Wochenende davor in Naila mit einer Leistung von 1,65 Metern endgültig in die bayerische Spitze gesprungen und ging entsprechend erwartungsvoll in seine erste Landesmeisterschaft.
Die Einstiegshöhe von 1,45 Metern war kein Problem. Doch schon bei 1,50 Metern unterlief dem "Ebser" ein Flüchtigkeitsfehler, der zweite Versuch gelang mit etwas Glück. Ein Warnschuss für den jungen Leichtathleten, obwohl es wegen der langen Durchgangsdauer, die der großen Teilnehmerzahl geschuldet war, sowieso schon schwer war, die Konzentration hochzuhalten. Immer wieder suchte Krause zwischen den Sprüngen den Schatten. Bei 1,60 Metern zeigte er erneut Unsicherheiten, sprang die Höhe erst im dritten Versuch. Noch immer waren sieben Springer im Rennen, erst bei 1,65 Metern trennte sich endgültig die Spreu vom Weizen: Julian Höcherl von der LG Fichtelgebirge übersprang die Höhe nach einer makellosen Serie im ersten Versuch und wurde verdient bayerischer Meister. Alle Verbliebenen rissen zunächst, nur Krause und David Ringlstetter vom SWC Regensburg legten im zweiten Versuch nach. Aufgrund der Anzahl an Fehlversuchen musste sich Krause jedoch mit Bronze hinter Ringlstetter begnügen.


Nach 60 Metern fehlt die Kraft

Der TSV Ebermannstadt hatte mit Hannah-Marie Wiemann und Berit Krause zwei weitere Nachwuchskräfte am Start. Wiemann hatte sich über 100 Meter für die BLV-Meisterschaft qualifiziert und sollte erste Erfahrungen im Sprint sammeln. In ihrem Vorlauf kam sie am besten aus den Startblöcken und hielt sehr gut mit, ehe ihr etwas die Kraft ausging: Sie bestätigte mit 13,76 Sekunden ihre Meldezeit und schrammte nur um eine Zehntelsekunde am Zwischenlauf vorbei.
Berit Krause war mit einer B-Quali von 1,45 Metern im Hochsprung am Start. Sie sollte im Wettkampf die Konkurrenz kennenlernen und Motivation für größere Höhen finden. In der Mittagshitze von über 30 Grad kämpfe sie mit Höhen und Tiefen um eine Platzierung unter den besten acht. Sie übersprang dann im ersten Versuch die 1,46 Meter und schnappte sich Rang 8. Den Titel holte sich Jana Schüler (LAG Mittlere Isar) mit 1,63 Metern. red