von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Frank

Langensendelbach — Die Gemeinde Langensendelbach entspricht dem Antrag des erzbischöflichen Ordinariats in Bamberg. Das heißt, dass sich Gemeinde und Ordinariat nun doch die beim Umbau des Schwesternhauses im katholischen Kindergarten St. Peter und Paul in eine Kinderkrippe entstandenen Mehrkosten hälftig teilen. Die Mehrkosten belaufen sich auf voraussichtlich 58 925 Euro.
In dieser Frage war es in der Vergangenheit im Gemeinderat bereits zu einer hitzigen Diskussion mit dem zuständigen Architekten gekommen. Der hatte es versäumt, die Mehrkosten rechtzeitig in den Förderantrag bei der Regierung von Oberfranken aufzunehmen.
Eine nachträgliche Berücksichtigung war abgelehnt worden. Auch der örtliche Sportverein trat mit einem Antrag an den Gemeinderat heran. Es ging um die Übernahme von Materialkosten in Höhe von rund 9000 Euro. Diese entstehen bei der Umgestaltung des Eingangsbereichs am Sportheim.

Durchlässige Sickersteine

Dabei wollen die Verantwortlichen die vor 35 Jahren verlegten und inzwischen gebrochenen Waschbetonplatten durch wasserdurchlässige Sickersteine und drei Säulen-Eichen ersetzen.
Zudem will der Verein auch gleich noch einen abschließbaren Schrank für Mülltonnen anschaffen. Die Langensendelbacher Gemeinderäte nickten den Antrag ab.