"Wir wollen, dass wir alle hier gut leben können." Unter diesem Motto fand die Aufstellungsversammlung zur Gemeinderatswahl des neu formierten Ortsvereins der SPD in der Gemeinde Knetzgau im Siedlerheim statt. Unter der Versammlungsteilnahme von Bürgermeister Stefan Paulus, der SPD-Kreisvorsitzenden Johanna Bamberg-Reinwand aus Zeil und des Kreisrates Paul Hümmer aus Sand wurde die Liste in großer Einmütigkeit verabschiedet, wie die SPD gestern mitteilte.

Der SPD-Beauftragte für den Wahlvorschlag des Bürgermeisters, Karl Weißenberger aus Oberschwappach, unterstrich: "Bürgermeister Stefan Paulus hat neben der CWG auch die Unterstützung der SPD in der Gemeinde Knetzgau, denn unsere Gemeinde steht sehr gut da. Außerdem richtet Paulus den Blick immer nach vorne und sorgt so dafür, dass auf neue Herausforderungen umgehend reagiert wird. Er hat die sozialen Anliegen nicht aus dem Auge verloren, den Umweltgedanken vorangebracht und dabei die wirtschaftlichen Dinge nicht vernachlässigt. In Anbetracht dieser erfolgreichen Arbeit hat Bürgermeister Paulus unsere Unterstützung zur Wiederwahl als Bürgermeister verdient."

Weitere Themen

Anschließend referierte der SPD-Landratskandidat Wolfgang Brühl als Gast zur Landkreispolitik. Brühl betonte, soziale Themen seien ihm wichtig; gleichwohl stehe die SPD dafür, die Wirtschaft und den Umweltschutz zusammenzubringen, vor allem dürfe man die Menschen mit ihren täglichen Sorgen und Nöten nicht vergessen, unterstrich der Landratskandidat aus Eltmann.

Zuverlässiger Ansprechpartner für die Bürgerschaft, wie in der Vergangenheit unter Heiner Düring, wolle die SPD weiterhin auch im neuem Gemeinderat sein. Ein drängender Schwerpunkt des neuen Gemeinderates sollte, wie es hieß, die Verbesserung der hausärztlichen Versorgung und die Ausweitung des Pflegebereichs mit Kurzzeit- und Tagespflege sein. Ein weiteres Anliegen bestehe in der Förderung der Vereinsarbeit in allen Gemeindeteilen und der Hauptgemeinde, fasste der Listenführer Michael Grosskopf die Diskussion zu den Vorstellungen um die zukünftige Gemeinderatspolitik zusammen.

Er bedankte sich bei den beiden SPD-Gemeinderäten Heinrich Düring und Udo Schmalz, die zur Wahl 2020 nicht mehr antreten. Beide haben die Bürger gut vertreten, und mit Heinrich Düring scheidet ein Kommunalpolitiker aus dem Gremium, der seit 1984 unter anderem als stellvertretender Bürgermeister höchste Verdienste in der Gemeinde erworben hat, wie betont wurde.

Die Gemeinderatswahl-Liste der SPD in der Gemeinde Knetzgau sieht so aus: 1. Michael Grosskopf, Knetzgau; 2. Helene Butsch, Knetzgau; 3. Karl Weißenberger, Oberschwappach; 4. Diana Dömling, Westheim; 5. Matthias Zink, Zell; 6. Noah Schnaus, Knetzgau; 7. Markus Märkl, Knetzgau; 8. Xaver Klein, Zell; 9. Sebastian Schierling, Oberschwappach; 10. Attila Thies, Knetzgau; 11. Lars Engbert, Knetzgau; 12. Roland Spiegel, Eschenau: 13. Friedbert Betz, Zell. red