Seit dem Sommer gibt es in Nordheim am Main eine weitere Attraktion: Der neue magische Ort des fränkischen Weines, der sogenannte Terroir-f-Punkt, mitten in den Nordheimer Weinbergen gelegen, wurde seiner Bestimmung übergeben. Innerhalb kürzester Zeit avancierte er zu einem Besuchermagnet. Sogar mehrere Trauungen wurden mit dem sagenhaften Ausblick auf die Mainschleifen-Landschaft bereits vorgenommen, schreibt die VG Volkach in einer Pressemitteilung.

"Weinpersönlichkeiten" lautet das Thema des neuen Terroir-f-Punktes und so tummeln sich auf dem 16 Meter langen, zweieinhalb Meter großen Panorama-Wandbild des bekannten Kitzinger Künstlers Bernhard Ziegler ganz unterschiedliche Menschen, die alle etwas mit dem Wein zu tun haben und mit ihrer Liebe, ihrer Hingabe, ihrer Arbeit hinter dem Kulturgut Wein stehen. Das reicht vom Winzer, Arbeiter und Helfer im Weinbau, über Techniker und Analytiker, Kellermeister, Damen, die nach der Weinkrone greifen, die Reblaus, den Bayrischen Löwen bis hin zum Genießer, der sich den edlen Rebensaft munden lässt.

Mit einem Augenzwinkern hat sich Ziegler, der auch als Dozent an der Universität Hannover und als Grafik-Designer arbeitet, an den Auftrag des Nordheimer Gemeinderates gemacht. "Es war eine angenehme Zusammenarbeit und ich hatte ziemlich freie Hand in der Umsetzung", erläuterte Ziegler den Auftrag, als er nun das Originalgemälde an Nordheims Bürgermeisterin Sibylle Säger übergab.

"Das Panorama-Wandbild, das den Terroir-f-Punkt ziert, besteht aus elf Segmenten. Da man so ein großes Objekt nicht vor Ort malen kann, habe ich im deutlich verkleinerten Maßstab elf Leinwände Stoß an Stoß an die Atelierwand montiert und gemalt. Dies geschah in mehreren Phasen. Nachdem alles fertig und digital umgesetzt worden war, wurde das Werk auf Alu-Platten gedruckt und dann am Terroir-f-Punkt befestigt“, erklärte der Künstler seine Vorgehensweise.

Die Bürgermeisterin will nun noch den richtigen Platz für das gut fünf Meter lange Wandbild finden, "damit es auch hier so gut wirken kann wie bei der neuen Aussichtsplattform“, wie sie sagte.