Bewohner und Mitarbeiter der Flender'schen Spitalstiftung Seßlach machten einen Ausflug aufs Land und staunten, was sich in den vergangenen Jahrzehnten bei den Bauern getan hat.
Gerade hier in der fränkisch-ländlichen Gegend haben viele ältere Menschen früher in der Landwirtschaft gearbeitet oder sie haben zumindest einen Bezug dazu. Aus diesem Grunde haben die Bewohner und die Mitarbeiter der Flender'schen Spitalstiftung Seßlach ihre Sachen gepackt und sind gemeinsam über Land nach Lechenroth gefahren, um Familie Dünisch auf ihrem Milchviehhof zu besuchen. Auf dem Hof leben inzwischen vier Generationen unter einem Dach und sie ermöglichten den Gästen einen kleinen Einblick in die heutige landwirtschaftliche Arbeit.
Neuartige Geräte
Bei blendendem Wetter wurden die Besucher herzlich von allen Familienmitgliedern begrüßt, und auch die Kühe blickten neugierig über die Futtertische. Der Jungbauer Florian Dünisch führte die Gäste über seinen Hof, erklärte alltägliche Arbeitsabläufe und auch viele technische Weiterentwicklungen, unter anderem auch den Einsatz eines Schleppschuh-Verteilerfasses oder eines selbstfahrenden Futtermischwagens. Nachhaltig beeindruckt hat jedoch das selbstfahrende Milchtaxi. Dieses wird zur Fütterung der kleinen Kälber benötigt, damit die kleinen Mäuler so schnell wie möglich bestens versorgt werden können.
Dass sich alle Kühe auf dem Hof wohlfühlen, war nicht zu übersehen. Die erwachsenen Tiere haben zum Beispiel eine Massagemöglichkeit, indem sie sich selbstständig zu einer an der Wand rotierenden Bürste begeben können, die sie dann massiert. Nachdem sich die Seßlacher den ganzen Hof angesehen hatten, konnten sie bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen die Eindrücke sacken lassen und im Nachhinein noch die eine oder andere Frage stellen.
Die Mitarbeiter und Bewohner der Flender'schen Spitalstiftung bedankten sich für die Gastfreundschaft und den informativen Nachmittag, wünschten der Familie Dünisch alles Gute und zeigten deutlich, dass sie großen Respekt vor der Arbeit auf dem Hof an 365 Tagen im Jahr haben. Viele der Bewohner erzählten noch Tage danach aus der früheren Zeit.
red