Mit einer Vielzahl von Bauangelegenheiten befassten sich die Thurnauer Marktgemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung. Wieder einmal Thema war das Alte Rathaus und die Sanierung an dem Gebäude. So fassten die Marktgemeinderäte einhellig den Beschluss, weitere 2400 Euro für den Rückbau der Sirene auszugeben. Den Auftrag bekam die Firma Müller aus Glashütten. Außerdem wurde Bürgermeister Martin Bernreuther (CSU) ermächtigt, die Estrichverlegung, die Fliesenarbeiten, die Innentüren und WC-Wände sowie die Arbeiten für einen Aufzug zu vergeben.
Bei der Gemeinderatssitzung beauftragten die Räte das Architektur- und Stadtplanungsbüro RSP aus Bayreuth mit einer Sanierungsberatung. Die Experten sollen auch Privatleute beraten. Dies sei erforderlich, um in den Genuss von Förderung aus dem Topf der Förderoffensive Nordbayern zu kommen, erläuterte Sandra Bali von der Verwaltung Thurnau. Pro Beratungsstunde wird ein Honorar zwischen 59 Euro und 89 Euro fällig - je nach Aufwand. "Jeder, der einen Förderantrag stellt, muss solch eine Sanierungsberatung in Anspruch nehmen", so Bali.
Keine Einwände hatten die Räte gegen den Bauantrag von Cosima Hugel und Mario Klobedanz auf Neubau eines Carports und bezüglich einer Erweiterung der bestehenden Reitanlage in Hutschdorf. Das Vorhaben sei mit dem Landratsamt abgesprochen, erklärte Bürgermeister Martin Bernreuther.
Keine Entscheidung trafen die Räte bezüglich eines Bauantrages von Gisela Leclerc und Hanspeter Kiefer. Die Antragssteller möchten ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage bauen. Doch dieses Vorhaben soll erst bei der nächsten Bauausschusssitzung vorbesprochen werden.
Das Töpfermuseum Thurnau wird mit LED-Technik ausgestattet. Jetzt beschlossen die Räte, dass die Beleuchtung im Erdgeschoss und im museumspädagogischen Bereich ausgetauscht werden solle. Kosten: 6200 Euro brutto. Die Maßnahme wird allerdings mit 70 Prozent Fördermitteln bezuschusst.
Bürgermeister Martin Bernreuther gab zudem einen Sachstandsbericht über den Neubau der Trinkwasserleitung Hegnig und zur Erschließung des ersten Bauabschnittes des Industriegebietes Ost III. Die Firma Herrmann-Rohrbau hat bereits mit den Arbeiten angefangen, die Erschließung des Industriegebietes mit einer sieben Meter breiten Straße mache Fortschritte, betonte der Bürgermeister.
Bürgermeister Martin Bernreuther verkündete, dass Thurnau ein Fitnessstudio bekommt. In einer 1000 Quadratmeter großen Halle siedelt sich eine Fitnessstudiokette an.