"Wir sind begeistert, von den tollen Wettbewerbsbeiträgen und es fiel uns schwer, die Besten auszuwählen", kommentierte Corinna Hölzer von der Stiftung für Mensch und Umwelt. Unter dem Motto "Bayern - wir tun was für Bienen!" wurden in München die Sieger des bayernweiten Pflanzwettbewerbs feierlich gekürt. Und obwohl die Suche nach den Besten eher schwierig war, fand sich dann aber eine Herzogenauracherin auf dem Treppchen wieder. Ganz oben stehend und schwer jubelnd.
Den ersten Platz in der Kategorie "Privatgärten" belegte nämlich Dorothea Lang mit ihrem "Mikro-Hortus" aus Herzogenaurach. "Mein Projekt insektenfreundlicher Dachgarten geht grundsätzlich schon ins fünfte Jahr, doch ein durchgehendes Trachtfließband umzusetzen, versuche ich gezielt erst seit Januar dieses Jahres", beschreibt sie ihr Projekt. Die Erfolge seien aber schon nach ein paar Monaten Hortus-Wirtschaften zu sehen.


Potenziale erkennen

Hans-Dieter Schuster vom Bayerischen Umweltministerium freute sich, als er die Urkunden gemeinsam mit der Stiftung überreichte. Der Wettbewerb lief im Rahmen der Aktion "Natur in der Stadt", des Staatsministeriums für Umwelt.
Er erklärte: "Ob es fünf oder 500 Quadratmeter sind, spielt erst mal keine Rolle. Wichtig ist, das Potenzial für das bunte summende Leben in unseren Gärten zu erkennen. Lebensräume für unsere bedrohten Wildbienen sind weniger die stark im Trend befindlichen Kiesgärten als vielmehr Nektar-und Pollenreichen Blühpflanzen sowie Strukturen zum Nisten wie offene Sandflächen, Natursteinen und Totholz." mb