Hollfeld — Einer der Hauptpunkte der letzten Bauausschusssitzung des Stadtrates war die Situation des Gehweges "Katzensteig" in Hollfeld. Der Katzensteig wurde vor rund 20 Jahren im Rahmen der Stadtsanierung hergerichtet. Der Fußweg wurde gepflastert, die Stützmauern wurden saniert und die Gartenzäune erneuert. Im Bereich beim Zugang vom Steinweg zum Katzensteig entstand eine Ruhezone. Ergebnis: ein Hollfelder Kleinod, wo Fußgänger die Ruhe und den Anblick zum Kulturzentrum St. Gangolf, auf Terrassengärten und das alte Rathaus genießen können.
Zwischenzeitlich musste jedoch festgestellt werden, dass die Stützmauer des Gehweges abrutscht und das Pflaster sich abgesenkt hat. Ein Teil des Gartenzauns, der in Privatbesitz ist, ist herausgebrochen und muss wieder befestigt werden. Die kleine Stützmauer, die den Garten vom Gehweg trennt, neigt sich immer mehr dem Weg zu.
Der Bauausschuss ist sich einig, dass zur Vermeidung von noch mehr Schäden Maßnahmen ergriffen werden müssen. Um ein weiteres Abrutschen der Stützmauer beim Fußweg zu vermeiden, muss das Pflaster herausgenommen und das Wasser durch die Neuverlegung eines Kanalrohres abgeleitet werden. Die neigende Stützmauer muss untersucht und gegebenenfalls gestützt werden.

Streuobstwiese anlegen

Zwischen Stadtmauer und Fußweg Katzensteig befindet sich ein alter Obstgarten, der in Privatbesitz ist. Heimatpfleger Günther Hofmann sowie Stadtrat Johannes Röhm schlugen vor, in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz dort eine Streuobstwiese anzulegen. Der Hang müsste dafür gesäubert und hergerichtet werden. Günther Hofmann erklärte sich bereit, mit den Grundstückseigentümern Verhandlungen zu führen, um dort eine weitere städtebaulichen Besonderheit schaffen zu können. Hofmann schlug in diesem Zusammenhang auch vor, die restliche Stadtmauer untersuchen zu lassen, da nach seinem Wissen auch dort größere Schäden zu verzeichnen seien.
Der Bauausschuss beschloss, umgehend in Zusammenwirken mit dem Bauhof Maßnahmen zu ergreifen, die weiteren Schaden verhindern sollen. gel