Am Sonntag, 22. Mai, 11 Uhr, wird die Reihe der Erlanger Schlossgartenkonzerte, veranstaltet vom Kulturamt der Stadt Erlangen , mit dem zweiten Konzert dieser Saison fortgesetzt.

Lieder und Arien sind an sich etwas Wunderbares, wenn da nicht manchmal der Text wäre. Zum Beispiel bei Wagner, aber auch anderswo. Da Instrumentalisten gerne dazu neigen, den Gesang als störendes Element dieser Gattungen zu bezeichnen, haben Andreas Martin Hofmeir und Andreas Mildner den Umstand zum Anlass genommen, diversen Gesängen durch Aussparung der Lyrik zu wahrem Glanz zu verhelfen.

Zu dem Glanz, der nur durch die Kombination ihrer zwei Instrumente – Tuba und Harfe – überhaupt möglich ist. Damit die Zuhörer aber wissen, was in den Stücken passiert, skizzieren die Künstler die Szenen jeweils vor, und das wird erfahrungsgemäß sehr lustig …

Erfolgreiche Musiker

2005 taten sich Andreas Martin Hofmeir und Andreas Mildner zum Duo Tuba & Harfe zusammen. In dieser höchst ungewöhnlichen Kombination spielen sie nicht nur originelle Bearbeitungen, sondern vergaben Auftragskompositionen an Komponisten aus der ganzen Bundesrepublik, die der Herausforderung dieses gewagten Klangkonzeptes gerne nachkamen wie Jörg Duda, Gisbert Näther u. a.

Hofmeir und Mildner etablierten ein dieser Konstellation noch nie dagewesenes Ensemble, das zu einem Erfolgskonzept wurde. Schon mit ihrem ersten Programm „Why not?“ begeisterten Multitalent Hofmeir (Echo Klassik-Preisträger 2013, Professor für Tuba am Salzburger Mozarteum , Gründungsmitglied von LaBrassBanda, klassischer Tubist , Solist, Kabarettist, Autor und Showmaster) und sein kongenialer Kollege Mildner (Professor an der Musikhochschule Würzburg, Soloharfenist im WDR-Sinfonieorchester Köln) das Publikum und sorgten für ausverkaufte Hallen.

Konzerte führten die beiden in viele Länder und zu namhaften Festivals, darunter die Ludwigsburger Schlossfestspiele, das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Festival Mitte Europa, das Internationale Harfenfestival in Rio de Janeiro sowie an Häuser wie das Brucknerhaus Linz, das Mozarteum Salzburg und viele mehr.

Der Eintritt ist frei, das Konzert findet bei Regen im Redoutensaal, Theaterplatz 1, statt. red